Bunte Blattsalate - Chicorée

Chicorée-Salat

Anbaugebiet und Angebot

Ursprung: Der Chicorée stammt von der wilden Zichorie ab. Diese ist in Europa, Nordafrika und zwischen dem Orient und Sibirien zu finden.
Hauptanbaugebiet: Chicorée wird vor allem in Belgien, Frankreich und den Niederlanden angebaut. Größter Chicorée-Exporteur ist Belgien.
Angebot: Chicorée könnte ganzjährig produziert werden. Im Sommer lohnt sich der Anbau kaum, da zu dieser Zeit reichlich andere Blattsalate angeboten werden. So bleibt er ein typisches Wintergemüse. Am leichtesten ist Chicorée von Oktober bis April zu bekommen.

Form und Farbe

Beim Chicorée handelt es sich um zirka 20 Zentimeter lange und vier bis fünf Zentimeter breite Sprossen. Das Gewicht liegt zwischen 100 und 150 Gramm. Die Sprossen bestehen aus eng anliegenden, spitz zulaufenden, gebleichten, fleischigen Blättern. Chicorée soll gleichmäßig geformt, fest geschlossen und weiß mit hellgelben Spitzen sein. Sprossen mit offenen oder dunklen Spitzen sind nicht mehr für den Verkauf geeignet.

Geschmack

Typisch ist der leicht bittere, feinwürzige Geschmack und eine erfrischende, knackige Konsistenz.

Inhaltsstoffe und Gesundheitswert

Durchschnittlich Gehalt in 100 Gramm essbarem Anteil:

In Winter zählt Chicorée zu einer der wichtigsten Vitaminquellen. Der Kalorien- und Natriumgehalt ist sehr gering. Chicorée ist reich an Mineralstoffen. Er wirkt leicht harntreibend, fördert die Verdauung und wird besonders für Diabeteskranke empfohlen.

Haltbarkeit und Lagerung

Chicorée ist ein heikles Gemüse. Durch einige Stunden Lichteinfall können sich die Spitzen schon leicht grün verfärben. Verletzungen und Druckstellen werden innerhalb kürzester Zeit durch rotbraune Flecken sichtbar. Dunkel in Papier verpackt ist Chicorée im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu fünf Tage haltbar.

Verwendung

Chicorée kann sowohl roh mit Dip oder als Salat, in Kombination mit Obst und Nüssen, als auch in gedünsteter, gebratener oder gratinierter Form verzehrt werden. Zitronensaft verhindert das Braunwerden. Die Zubereitung in Eisengefäßen sollte vermieden werden, denn dadurch verfärbt sich das Gemüse schwarz.

Verantwortlich für diese Seite:
Dr. Martin Hofer (Magistratsabteilung 38)
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