Eiweiß (Protein) - Baustein des Lebens
Eiweiß (Protein) findet man in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln. Eiweiß zählt neben den Kohlenhydraten und Fetten zu den Hauptnährstoffen (Makronährstoffen). Es dient dem Körper in erster Linie als Aufbaustoff und erst in zweiter Linie als Energielieferant. Damit unterscheidet sich die Funktion des Eiweißes von der Funktion der beiden anderen Hauptnährstoffe. Dabei versorgt das Nahrungseiweiß den menschlichen Organismus mit lebensnotwendigen Grundbausteinen, den so genannten Aminosäuren.
Eiweißbausteine Aminosäuren
Aminosäuren sind die kleinsten Bestandteile von Eiweiß. Es handelt sich um stickstoffhaltige Verbindungen, die die Qualität und Struktur von Eiweiß bestimmen. Pflanzen können alle wichtigen Aminosäuren selbst produzieren. Menschen und Tiere sind allerdings auf die Zufuhr bestimmter Eiweißbausteine durch die Nahrung angewiesen. Aminosäuren, die der Körper nicht bilden kann, nennt man essentiell (lebensnotwendig). Sie sind für den Aufbau und zur Erneuerung körpereigener Eiweißsubstanz unentbehrlich.
Funktionen von Proteinen
- Nahrungseiweiß dient dem Aufbau und der ständigen Erneuerung von Körpergewebe (Muskel-, Organ- und Bindegewebe) und ist daher von großer Bedeutung.
- Proteine sind Ausgangsstoffe für die Bildung von Verdauungsenzymen, Hormonen und Botenstoffen im Organismus.
- Eiweiß spielt bei der Produktion von Abwehrstoffen im Rahmen unseres Immunsystems eine wichtige Rolle.
- In Notfällen kann auch Nahrungsprotein zur Energiegewinnung herangezogen werden. Reines Protein liefert pro Gramm vier Kilokalorien.
Verantwortlich für diese Seite:Dr. Martin Hofer (Magistratsabteilung 38)
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