Positive Wirkungen der Ballaststoffe
- Ballaststoffe verlängern die Kautätigkeit. Dadurch wird mehr Speichel abgesondert. Dies wirkt sich positiv auf die Zahnerhaltung und die Vorverdauung aus.
- Ballaststoffe erhöhen die Verweildauer des Speisebreis im Magen: Das Hungergefühl wird gedämpft und eine langfristige Sättigung erreicht.
- Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an.
- Ballaststoffe verkürzen die Transitzeit des Speisebreis im Darmtrakt. Krebserregende Stoffe können so nicht lange mit der Darmschleimhaut in Kontakt treten. Ballaststoffe schützen somit vor Darmkrebs.
- Ballaststoffe erhöhen das Stuhlvolumen und die Entleerungshäufigkeit.
- Ballaststoffe haben einen positiven Einfluss auf die Stuhlkonsistenz und beugen einer Verstopfung vor.
- Durch die Fähigkeit der Gallensäurebindung durch Ballaststoffe sinkt der Cholesterinspiegel.
- Kohlenhydrate werden verzögert ins Blut aufgenommen. Dadurch kommt es zu einem langsameren Blutzuckeranstieg, was vor allem zur Vermeidung von Heißhunger und für Diabetikeskranke wichtig ist.
Durch einen höheren Ballaststoffverzehr könnten viele Zivilisationskrankheiten reduziert und vermieden werden:
- Obstipation (Verstopfung)
- Hämorrhoiden
- Gallensteine
- Dickdarmkrebs
- Diabetes mellitus Typ II (Blutzuckerkrankheit)
- Erhöhte Blutfettwerte
- Adipositas (Fettsucht)
- Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)
Verantwortlich für diese Seite:Dr. Martin Hofer (Magistratsabteilung 38)
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