Ausstellungen der Wienbibliothek

"Lesespuren - Spurenlesen oder Wie kommt die Handschrift ins Buch?"

Sujet der Ausstellung "Lesespuren - Spurenlesen"
  • Ausstellungsdauer: 19. September 2011 bis 29. Februar 2012
  • Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9 bis 18.30 Uhr, Freitag 9 bis 16.30 Uhr
  • Ort: Ausstellungskabinett und Foyer der Wienbibliothek im Rathaus, Eingang 1., Lichtenfelsgasse 2, Stiege 6 (Lift), 1. Stock
  • Fahrplanauskunft

Zur Ausstellung

Von den vielen Wegen, auf denen die Handschrift ins Buch kommt, handelt die Ausstellung "Lesespuren – Spurenlesen oder Wie kommt die Handschrift ins Buch?". Nachgezeichnet werden vor allem jene Wege, die in brisanter Weise verdeutlichen, dass der scheinbar so abgelegene Aspekt der Lesespuren in Hand- und Arbeitsexemplaren eine besondere Kunst des Spurenlesens verlangt.

Welche Signale setzt der Autor Franz Innerhofer mit seinen Anstreichungen, wenn er Kafkas "Brief an den Vater" liest? Was korrigiert Franz Werfel in seinem Drama "Der Spiegelmensch"? Wo fand Gustav Mahler noch Platz, um in seinem Beethoven-Druck dessen Neunte Symphonie in Teilen neu zu instrumentieren? Und was eigentlich könnte Marilyn Monroe an den Regiebüchern Max Reinhardts interessiert haben? Die Ausstellung wird von 29. September 2011 bis 29. Februar 2012 zu sehen sein.

Eine Ausstellung der Wienbibliothek im Rathaus in Kooperation mit dem Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek

Publikation zur Ausstellung

  • Lesespuren - Spurenlesen oder Wie kommt die Handschrift ins Buch? Von sprechenden und stummen Annotationen.
  • Hg. von Marcel Atze und Volker Kaukoreit
  • Wien: Praesens 2011 (= Sichtungen Bd. 12/13), 455 S., 237 Abb.
  • ISBN: 978-3-7069-0664-7
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