Viktor Frankl-Fonds der Stadt Wien zur Förderung einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie
Mit der Gründung des "Viktor Frankl-Fonds der Stadt Wien zur Förderung einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie" im Jahr 1999 würdigte die Stadt Wien die großen Leistungen des Wiener Mediziners und Psychotherapeuten Viktor Frankl. Die von Frankl entwickelte Logotherapie und Existenzanalyse gilt neben der Psychoanalyse und der Individualpsychologie als dritte in Wien entwickelte Schule der Psychotherapie. Der Viktor Frankl-Fonds bildet eine gute institutionelle Voraussetzung für die Dokumentation des wissenschaftlichen Werkes Viktor Frankls und für die Pflege und Weiterentwicklung einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie im Sinne Viktor Frankls.
Mit Hilfe des Viktor Frankl-Fonds wird die Dokumentierung des umfangreichen wissenschaftlichen Werkes Viktor Frankls und seiner internationalen Lehrtätigkeit auf längere Sicht gesichert. Diese wissenschaftlich-dokumentarische Arbeit wird kontinuierlich auf der Website des Viktor Frankl-Institutes dargestellt.
Neben der Dokumentation des wissenschaftlichen Werkes hat der Fonds die Aufgabe, Forschungen im Sinne der wissenschaftlichen und therapeutischen Arbeit Viktor Frankls durch die Vergabe von Preisen und Stipendien zu fördern und auszuzeichnen. Der Viktor Frankl-Fonds hat somit auch die Aufgabe einer Verstärkung und Akzentuierung des Innovationspotenziales im Bereich der psychotherapeutischen Wissenschaften. Er leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Stellung Wiens als Weltstadt der Psychotherapie zu stärken, zu akzentuieren und lokal, national und international zu präsentieren. Bei der Realisierung dieser Zielsetzungen arbeitet die Stadt Wien eng mit dem Viktor Frankl-Institut und der Familie Frankl zusammen.
Finanzierungsbereich
Auszeichnung und Förderung von wissenschaftlicher und therapeutischer Arbeit auf dem Gebiet einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie
Finanzierungsform und -volumina
- Ein Großer Preis in der Höhe von 7.300 Euro
- Zwei Förderungspreise in der Höhe von je 3.000 Euro
- Zwei bis vier Wissenschaftsstipendien in der Höhe von je 1.500 bis 4.000 Euro mit einer Gesamtdotierung in der Höhe von 5.500 Euro
Einreichtermin
Der Termin für 2011 wird bekannt gegeben.
Entscheidungsträger
Kuratorium des Fonds
Bewerbungen
- Generalsekretariat des Jubiläumsfonds
- Generalsekretär Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt
- 8., Friedrich Schmidt-Platz 5
- Fahrplanauskunft
- E-Mail: Ehalt@wissfonds.wien.at
Informationen und Bewerbungsrichtlinien
- Generalsekretariat des Jubiläumsfonds
- Mag.a Angelika Lantzberg
- Telefon: +43 1 4000-88742
- E-Mail: Lantzberg@wissfonds.wien.at
Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt (Magistratsabteilung 7)
Kontaktformular
