"Demokratiemonitoring" - Wiener Vorlesung am 21.2.2012

Österreichisches Parlamentsgebäude an der Wiener Ringstraße

"Das 'Demokratiemonitoring' der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft stellt ein wissenschaftlich fundiertes Messinstrument dar, das vor allem darauf abzielt, die Prozesse und Entwicklungen im Bereich Demokratie und politischer Partizipation, die in der österreichischen Gesellschaft wahrzunehmen sind, aufzuzeigen, zu beschreiben und zu analysieren. Das Projekt läuft von 2007 bis 2013. Finanziert wird es durch den Zukunftsfonds der Republik Österreich, das Referat Wissenschafts- und Forschungsförderung der Kulturabteilung (MA 7), den ÖGB, die OeNB sowie eine Reihe privater Spenderinnen und Spender.

Methodisch basiert das Projekt auf jährlichen, für Österreich repräsentativen Face-to-Face-Befragungen bei einer Stichprobe von jeweils mindestens 1.000 Personen. Es wird jeweils ein sich wiederholendes Basisfragenset plus ein an die politische-diskursive Aktualität angepasstes Spezialfragenset angewendet. Erhoben werden unter anderem das Vertrauen in Institutionen, Einstellungen zum demokratischen beziehungsweise parlamentarischen System oder Einstellungen zur Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern. Die jährlich durchgeführten Umfragen werden mithilfe multivarianter statistischer Verfahren analysiert und bieten ein interessantes Datenmaterial, das Trends mittel- bis langfristig aufzeigt. Im Rahmen der Wiener Vorlesungen soll ein Einblick in die Hauptergebnisse dieses Langzeitprojekts gegeben werden." Marc Bittner


Veranstaltungsdetails

Eine Veranstaltung der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft (SWS) und des Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums in Kooperation mit den Wiener Vorlesungen

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Wissenschafts- und Forschungsförderung (Magistratsabteilung 7)
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