"Die Einzigartigkeit der Wiener Staatsoper in der gegenwärtigen Opernwelt" - Wiener Vorlesung am 30.3.2011
Abstract

Staatsoperndirektor Dominique Meyer
"Die Welt auf der Opernbühne: das sind vor allem Emotionen! In einer Mixtur aus Hohem, Erhabenen sowie Trivialem wallen sie auf - all die Gefühlsregungen wie Liebe und Eifersucht, Sehnsucht und Wut, Geborgenheit und Neid! Und die Wurzeln reichen zurück zum Hans Wurst, zum Kasperl, der in Wien schon immer ein 'lieber Augustin' war - dazu spielt Kaiser Joseph I - einer der vielen komponierenden Habsburger - aus eigenen Werken, und der wohl prominenteste Patient von Sigmund Freud, Gustav Mahler, nimmt auf der legendären Couch in der Berggasse Platz.
Dazu kommt der Aspekt: Geschichtsaufarbeitung! Alle wichtigen historischen Entwicklungen, alle menschlichen Momente der Weltgeschichte drängen auf die Opernbühne, und so tummeln sich dort mit keltischen Druiden und alttestamentarischen Kraftmeiern, lüsternen Prinzessinnen in Judäa und männerverachtenden Kaisertöchtern in Peking Sinnsuche, Gefühlswechselbäder und die Jagd nach dem 'Verweile doch du bist so schön…' - das macht die Oper überall aus. Ganz besonders in Wien." Peter Dusek
Veranstaltungsdetails
- Vortrag: Staatsoperndirektor Dominique Meyer
- Kommentar: Dr. Peter Dusek
- Moderation: Dr.in Barbara Rett
- Datum: Mittwoch, 30. März 2011, 19 Uhr
- Ort: Wiener Rathaus, Festsaal, Feststiege I, 1., Lichtenfelsgasse 2
- Fahrplanauskunft
Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Dr. Peter Dusek

Dr.in Barbara Rett
Wissenschafts- und Forschungsförderung (Magistratsabteilung 7)
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