"Jungbrunnen oder bittere Pillen? - Potenzial und Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln" - Wiener Vorlesung am 11.05.2011
Abstract Doris Marko

Univ.-Prof.in Dr.in Doris Marko
Seit Beginn der 1990er-Jahre hat sich ein neues, wissenschaftliches Feld zur sogenannten "Bioaktivität der Lebensmittel" im Grenzbereich zwischen Ernährungswissenschaften, Lebensmittelchemie und Medizin entwickelt. Gleichzeitig hat das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung starken Zuwachs erfahren und damit neue Märkte für Produkte mit postulierter Schutzwirkung gegen die Zivilisationskrankheiten unserer Zeit eröffnet.
Absatzmärkte mit vielversprechendem Potenzial finden sich insbesondere im Sektor "Wellness", "Anti-Aging" oder im Bereich von Produkten gegen Menopausebeschwerden. Aber halten die angebotenen Produkte auch das, was sie versprechen? Was können sie wirklich leisten? Sind diese Zubereitungen auch in jedem Falle unbedenklich für die Verbraucherin beziehungsweise den Verbraucher? Wie kann die Verbrauchersicherheit im Zeitalter des Internet aufrecht erhalten werden?
Am Beispiel ausgewählter Zubereitungen, die als Nahrungsergänzungsmittel vermarktet werden, werden die möglichen positiven Wirkungen als auch die eventuellen nachteiligen gesundheitlichen Konsequenzen dargestellt, um anschaulich zu demonstrieren: Wie anwendbar sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt die wissenschaftlichen Errungenschaften im Bereich der Bioaktivität, und wie sicher sind die Produkte für Verbraucherinnen und Verbraucher?
Veranstaltungsdetails
- Antrittsvorlesung: Univ.-Prof.in Dr.in Doris Marko
- Datum: Mittwoch, 11. Mai 2011, 16.30 Uhr
- Ort: Universität Wien, Kleiner Festsaal, 1., Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
- Fahrplanauskunft
Eine Veranstaltung der Fakultät für Chemie der Universität Wien zum Internationalen Jahr der Chemie in Kooperation mit den Wiener Vorlesungen
Wissenschafts- und Forschungsförderung (Magistratsabteilung 7)
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