"Metalle in der Medizin. Von metallhaltigen Enzymen bis zu neuen Krebstherapeutika"

Wiener Vorlesung am 24.11.2011

Abstract Bernhard Keppler

Foto von Bernhard Keppler

Dekan Univ.-Prof. DDr. Bernhard Keppler

Die Bioanorganische Chemie hat in den letzten Jahrzehnten eine fulminante Entwicklung hinter sich. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war man der Überzeugung, dass Metalle und andere sogenannte anorganische Elemente für belebte Natur keine oder nur wenig Bedeutung haben. Heute weiß man, dass viele dieser Elemente im Zentrum des Lebens stehen, als essenzielle Metalle, die die Funktion von lebenswichtigen Enzymen aufrechterhalten, oder die in Transportfunktionen oder als Botenstoffe wirken.

In der letzten Phase der Entwicklung der Bioanorganischen Chemie wurden nun auch neue pharmazeutische Wirkstoffe synthetisiert. Ein Beispiel dafür sind die Tumortherapeutika auf Platinbasis, die heute zu den am meisten angewandten Krebstherapeutika gehören.


Veranstaltungsdetails

Eine Veranstaltung der Fakultät für Chemie der Universität Wien zum Internationalen Jahr der Chemie in Kooperation mit den Wiener Vorlesungen

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