"Franz Liszt. Ein Universalist zeigt den Weg in die Zukunft" - Wiener Vorlesung vom 20.1.2011

Wiener Vorlesung zum 200. Geburtstag von Franz Liszt

Manfred Wagner:

Franz Liszt war nach Mozart der europäischste aller Musiker, der ausgehend von seiner Wiener Ausbildung nicht nur die klavieristischen Neuheiten gierig aufsog, sondern auch die Grenzen musikalischen Denkens in Richtung Zukunft sprengte. Er förderte prinzipiell alles, was neu war und zog holistisch unbekümmert selbst widersprüchliche Ideologien als Belege seiner Botschaften heran. Von Musikologen und Interpreten oft angesprochene Fragestellungen lösen sich nur dann auf, wenn man Liszts Musik, seine Lebensweisen und Haltungen mit den differenten Anforderungen seiner Zeit korreliert.

Veranstaltungsdetails

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Manfred Wagner am Rednerpult

Univ.-Prof. Dr. Manfred Wagner

Harald Ossberger und Christos Marantos spielen vierhändig am Flügel

Von links: Christos Marantos und Univ.-Prof. Harald Ossberger


Porträt von Irene Suchy mit schwarzem Kleid

Dr.in Irene Suchy

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