"Die Ästhetik der chinesischen Kunqu-Oper und die europäische Barockoper - ein Vergleich"
Wiener Vorlesung am 23.11.2011
Das Kunqu in China ist eine der ältesten Opernformen der Welt und wurde 2008 von der UNESCO in die "Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit" aufgenommen. Kunqu ("Kun-tschü" ausgesprochen) heißt "Melodien aus dem Kunshan" (Kun-Berge der Provinz Jiangsu).
Das Kunqu entstand im 13. Jahrhundert aus dem Zaju in Nordchina und aus dem Nanxi (Süd-Theater) in Hangzhou, Suzhou und Wenzhou (nahe den Kunshan-Bergen). Es war bis ins 19. Jahrhundert die hochliterarische Oper der Gelehrten, Beamten und Gentry, mit eleganten, "vom Wasser polierten" ausdrucksvollen Melodien und subtiler Darstellungskunst.
Veranstaltungsdetails
- Vortrag: Direktor Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Rudolf M. Brandl
- Kommentar: Univ.-Prof. Dr. Gernot Gruber
- Moderation: Dr.in Margareta Grießler-Hermann
- Vorführung: Mitwirkende des Ensembles Beifang Kunqu Juyuan, Beijing
- Solistin: Wei Churong
- Termin: Mittwoch, 23. November 2011, 17 Uhr
- Ort: Österreichische Akademie der Wissenschaften, Festsaal, 1., Dr.-Ignaz-Seipel-Platz 2
- Fahrplanauskunft
Eine Veranstaltung des Phonogrammarchivs - Zentrum Sprachwissenschaften, Bild- und Tondokumentation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit der Gesellschaft der Freunde der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Wissenschafts- und Forschungsförderung (Magistratsabteilung 7)
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