"Sport: Motor und Impulssystem für Emanzipation und Diskriminierung" - Wiener Vorlesung am 3.5.2010

Univ.-Prof. Dr. Andrei S. Markovits
Abstract von Andrei S. Markovits
"Kaum eine andere soziale Institution ist von ihrem Selbstverständnis her so meritokratisch und damit egalitär und emanzipatorisch, wie der moderne Sport. Im gleichen Zuge aber verkörpert der moderne Sport auch Charakteristika der Exklusion, der Diskriminierung, und anderer Faktoren, die sozial reaktionärer Natur sind. Auf der methodologischen Grundlage einer historisch beeinflussten vergleichenden politischen Wissenschaft (comparative politics) und politischen Soziologie wird moderner Sport als Massenkultur in den westlichen Demokratien Europas, Nordamerikas, Australiens, Neuseelands, Indiens, Pakistans und anderer Länder präsentiert und analysiert. Es werden die "Big Four" der nordamerikanischen Sportkultur ebenso detailliert behandelt, wie auch Cricket, Rugby League Football, Rugby Union Football und natürlich Association Football (aus dem englischen Studentenslang des 19. Jahrhunderts "soccer" genannt), in der deutschsprachigen Welt als Fußball bekannt."
Veranstaltungsdetails
Vortrag: Univ.-Prof. Dr. Andrei S. Markovits
Moderation: Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt
Datum: Montag, 3. Mai 2010, 19.30 Uhr
Ort: Altes Rathaus, Festsaal, 1., Wipplingerstraße 8
Fahrplanauskunft
Inaugurationsvortrag der Sir Peter Ustinov Gastprofessur der Stadt Wien zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen in Zusammenarbeit mit dem Sir Peter Ustinov Institut und dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
Information: Fachtagung des Sir Peter Ustinov Instituts
Wissenschafts- und Forschungsförderung (Magistratsabteilung 7)
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