"Musiktheater heute" - Aribert Reimann im Gespräch mit Barbara Rett - Wiener Vorlesung am 17.2.2010

"Aribert Reimanns Musik nimmt eine wesentliche Konstellation der Kunst in der ersten Moderne auf, nämlich die Frage nach ihrem Werkcharakter, nach der Autonomie der Kunst angesichts einer äußerlich und innerlich zerrissenen Gesellschaft. Die Kunst tröstet nicht mehr…" Wolfgang Rathert

Aribert Reimann wurde 1936 in Berlin geboren. Sein umfangreiches Œuvre umfasst Kammermusik, Orchesterwerke sowie ein breit gefächertes Repertoire an Vokalmusikwerke. Es reicht vom unbegleiteten Sologesang bis zur Chorsinfonik. Seine Affinität zur menschlichen Stimme stellt für sein kompositorisches Schaffen einen starken Impuls dar. Einen internationalen Namen hat sich Reimann als Komponist wichtiger musikdramatischer Werke gemacht. Mit "Ein Traumspiel" und "Lear" begründete Reimann seinen Ruf als führender Opernkomponist der Gegenwart. 1984 wurde "Die Gespenstersonate" nach August Strindberg in Berlin uraufgeführt. Ab 13. Februar 2010 ist sie als Neuproduktion an der Wiener Kammeroper zu sehen. Ab 28. Februar folgt die Uraufführung des Auftragwerkes "Medea" an der Wiener Staatsoper. Aribert Reimann wurde vielfach ausgezeichnet. Er erhielt das Große Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland sowie den Verdienstorden des Landes Berlin. Er ist Ehrenmitglied des Deutschen Musikrats und Ehrensenator der Universität der Künste Berlin.

Veranstaltungsdetails

Im Gespräch: Aribert Reimann und Barbara Rett
Datum: Mittwoch, 17. Februar 2010, 19.30 Uhr
Ort: Wiener Kammeroper, 1., Fleischmarkt 24
Fahrplanauskunft

Kostenlose Zählkarten zu bestellen per Telefon: +43 1 512 01 00-77, Fax: +43 1 512 01 00-30 oder E-Mail: ticket@wienerkammeroper.at

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Wiener Kammeroper anlässlich der Aufführungen "Die Gespenstersonate" in der Wiener Kammeroper

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Aribert Reimann

Aribert Reimann, Komponist

media wien

Barbara Rett, Journalistin, Romanistin und Germanistin

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