"Gegenüberstellung". Die Konfrontation von Opfern und TäterInnen in Kriegsverbrecherprozessen - Wiener Vorlesung vom 28.10.2010

Im Rahmen der Enquête ""Gegenüberstellung". Die Konfrontation von Opfern und TäterInnen in Kriegsverbrecherprozessen" wird mit ZeitzeugInnen und ExpertInnen die Rolle der Zeugenschaft vor Gericht aus rechtshistorischer und völkerrechtlicher Sicht diskutiert. Thema sind sowohl die Konfrontation von Täterinnen und Tätern und Opfern in Gerichtsverfahren wegen NS-Gewaltverbrechen als auch der Umgang mit Zeuginnen und Zeugen in gegenwärtigen Prozessen wegen Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen.

Diese Enquête ist die Eröffnung der Konferenz "Das KZ Lublin-Majdanek und die Justiz. Polnische, deutsche und österreichische Prozesse im Vergleich - eine Bilanz" statt, die die Ergebnisse zweijähriger Forschungen präsentiert und vor einer international besetzten ExpertInnenrunde zur Diskussion stellt. Zentrale Aspekte sind:

  • der Beitrag der Justiz zur Aufklärung der Verbrechen in Majdanek.
  • die Methoden und die "Effizienz" der Strafverfolgung in Polen, Deutschland und Österreich vor dem Hintergrund der jeweiligen Rechtslage sowie der politisch-gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Veranstaltungsdetails

Eine Veranstaltung zur Eröffnung der Konferenz "Der Komplex Lublin-Majdanek und die österreichische Justiz" am 29. Oktober von 9 bis 18 Uhr im Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften, 3., Boerhaavergasse 25 (Aktuelle Termine - Nachkriegsjustiz)

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