"Die Familie Strauss und ihre Mythen" - Wiener Vorlesung am 24.3.2010
Die Strauss-Forschung im Rahmen der Wienbibliothek im Rathaus und des Wiener Instituts für Strauss-Forschung vermehrte in den letzten zwei Jahrzehnten die Quellenkenntnis und das Wissen um authentische Strauss-Interpretation ungemein. Neues Wissen wirft neue Fragen auf, die es zwischen Musikwissenschaftlerinnen beziehungsweise Musikwissenschaftlern und den Interpretinnen beziehungsweise Interpreten zu diskutieren gilt.
Zur zeitgemäßen Interpretation von Strauss-Musik bedarf es nicht nur eines auf Originalquellen basierenden Notentextes, sondern auch der Kenntnis historischer Instrumente und Aufführungspraxis. Quellenmaterial ist reichlich vorhanden: Musikmanuskripte, Notendrucke, Aufführungsmaterial, zeitgenössische Aufführungsberichte, Tondokumente und die Interpretationen von Eduard Strauss II (1910 bis 1969). Er war der bis heute letzte hauptberufliche Musiker der Familie Strauss.
Veranstaltungsdetails
Vortrag: Univ.-Prof. Dr. Moritz Csáky
Kommentare: Norbert Rubey, Dr. Eduard Strauss
Musik: Wiener Gemüths-Ensemble
Moderation: Mirjam Jessa
Datum: Mittwoch, 24. März 2010, 19 Uhr
Ort: Technische Universität Wien, Kuppelsaal, 4., Karlsplatz 13
Fahrplanauskunft
Eine Veranstaltung im Rahmen der Tanz-Signale 2010 - "Strauss-Musik - Rezeption und Interpretation" des Wiener Instituts für Strauss-Forschung
Teilnehmer

Univ.-Prof. Dr. Moritz Csáky

Norbert Rubey

Dr. Eduard Strauss
Wissenschafts- und Forschungsförderung (Magistratsabteilung 7)
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