"Ist Globalisierung mit Integration vereinbar?" - Wiener Vorlesung am 6.11.2009
Transnationalisierung - eine neue Gesellschaftsordnung?
In Hinblick auf die zunehmende Globalisierung der zwischenstaatlichen Beziehungen ergibt sich die zwingende Notwendigkeit, wesentliche gesellschaftliche Umstrukturierungen kritisch zu betrachten. In den letzten Jahrzehnten sind Migrationsbewegungen auf allen fünf Kontinenten eine der wichtigsten Komponenten der Außen- und Innenpolitik geworden. Die sich daraus ergebene Frage lautet: Kann eine einseitige Integration verwirklicht werden? Wenn nicht, auf welchen Grundprinzipien ist eine neue Gesellschaftsordnung verwirklichbar?
Statement Abadan-Unat
"Integration von MigrantInnen kann im Zeitalter der Globalisierung nicht als Einbahnstraße betrachtet werden. Heutige MigrantInnen haben ihre Füße in zwei oder mehreren Gesellschaften."
Veranstaltungsdetails
Vortrag von: Univ.-Prof.in Dr.in Nermin Abadan-Unat
Podiumsgespräch mit: Univ.-Prof.in Dr.in Nermin Abadan-Unat, Univ.-Prof. Dr. Rainer Bauböck, Emel Senkala und anderen
Moderation: Univ.-Doz.in Dr.in Dilek Cinar
Datum: Freitag, 6. November 2009, 18.30 Uhr
Ort: Altes Rathaus, Festsaal, 1., Wipplingerstraße 6-8
Fahrplanauskunft
Eine Veranstaltung von EDUCULT in Kooperation mit den Wiener Vorlesungen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Univ.-Prof.in Dr.in Nermin Abadan-Unat, Politikwissenschafterin, Soziologin, Forschungen zu türkischer Migration

Univ.-Prof. Dr. Rainer Bauböck, Forschungsschwerpunkte Migration, Multikulturalismus, Nationalismus, Staatsbürgerschaft und politische Theorie

Univ.-Doz.in Dr.in Dilek Cinar, Politikwissenschafterin, Forschungsinteressen: rechtliche Rahmenbedingungen der Integration von MigrantInnen im europäischen Vergleich

Emel Senkala, Vorstand Allianz Versicherung Bereich Service, projektXchange-Botschafterin
Wissenschafts- und Forschungsförderung (Magistratsabteilung 7)
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