"Erzbolschewiken und Erzbischöfe oder Was heißt schimpfen?" - Wiener Vorlesung am 10.12.2009

Univ.-Prof. Dr. Werner Welzig, Germanist, Obmann der Kommission zur Herausgabe eines Textwörterbuches der Fackel (Fackellex)
"Herbei, herbei! Herein, herein!
Ihr schlotternden Lemuren" Faust II
Schimpfen ist ein Element der gemeinen Rede. Aber nicht nur dieser.
"Laffen" und "Pfaffen" am Beginn des ersten Faust-Monologes sind zwei von zahllosen Beispielen für den Einsatz des Schimpfwortes im berühmtesten Drama der deutschen Klassik.
Der uns aus dem Alltag vertraute "Trottel" ist das letzte Wort im letzten Heft der Zeitschrift "Die Fackel".
Worin jenseits des "Trottels" die "neue Art des Schimpfens" des österreichischen Satirikers besteht, wird die Frage des Vortragenden sein, der 2008 ein dreibändiges "Schimpfwörterbuch zu der von Karl Kraus 1899 bis 1936 herausgegebenen Zeitschrift 'Die Fackel'" veröffentlicht hat.
Veranstaltungsdetails
Vortrag: Univ.-Prof. Dr. Werner Welzig
Moderation: Dr.in Kristina Pfoser
Datum: Donnerstag, 10. Dezember 2009, 19 Uhr
Ort: Altes Rathaus, Festsaal, 1., Wipplingerstraße 6-8
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Wissenschafts- und Forschungsförderung (Magistratsabteilung 7)
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