Wiener Vorlesungen - Rabbiner Arthur Schneier

Arthur Schneier wurde in Wien geboren. Er verbrachte die Jahre der NS-Zeit in Budapest. Im Jahr 1947 Er emigrierte er in die Vereinigten Staaten und wurde nach seinem Studium an der Jeshiva-Universität in New York zum Rabbiner ordiniert. Seit 1962 steht er der Park East Synagoge in New York vor. Im Jahr 1965 rief er die Stiftung "Appeal of Conscience" ins Leben, deren Präsident er ist. Diese Initiative, der Geistliche verschiedener Religionen, Politiker und Wirtschaftsexperten angehören, bemüht sich insbesondere um Religionsfreiheit in den ehemaligen Ostblockstaaten. Rabbiner Schneier setzt sich für Menschenrechte, Toleranz und Freiheit der Religionen ein. Er initiierte in den Neunziger Jahren Friedenskonferenzen in der Schweiz, in Istanbul und Wien. Seine Bemühungen um Frieden und Toleranz wurden durch die Verleihung zahlreicher Ehrendoktorate und die Einrichtung eines Lehrstuhles an der Jeshiva-Universität gewürdigt. 1996 wurde Rabbiner Schneier der Karl-Renner-Preis der Stadt Wien verliehen.

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