Wiener Vorlesungen - Prof. Dr. Rudolf zur Lippe

Geboren 1937 in Berlin; studierte Volkswirtschaft, Staatslehre und Geschichte (Promotion); arbeitete als Verlagslektor am Internationalen Institut für außereuropäische Musikkulturen und am Theater; 1970 bis 1976 Lehrtätigkeit an der Universität Frankfurt; seit 1974 Lehrstuhl für Sozialphilosophie und Ästhetik in Oldenburg; Initiator der Karl Jaspers Vorlesungen zu Fragen der Zeit an der Universität Oldenburg; Rudolf zur Lippes Studien der Ökonomie, Soziologie, Geschichte, Kunst und Philosophie ergänzen einander und konvergieren zu Analysen der europäischen Entwicklung seit der Renaissance. Sie sensiblisieren für die Erkenntnis verschütteter Traditionen und zielen auf die Öffnung historisch verstellter Wege für die Gegenwart und Zukunft. Rudolf zur Lippe ist Schüler von Theodor W. Adorno und Karlfried Graf Dürckheim. Er arbeitete mit dem mittlerweile verstorbenen Hugo Kükelhaus zusammen.

Zahlreiche Publikationen, unter anderem: "Naturbeherrschung am Menschen", 2 Bände, Frankfurt/Main, 1974; "Entfaltung der Sinne. Ein Erfahrungsfeld" (gemeinsam mit Hugo Kükelhaus), Frankfurt/Main, 1982; "Der schöne Schein. Existentielle Ästhetik", Bern, 1988

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