Wiener Vorlesungen - Prof. Dr. Stefan Karner
Geboren 1952; Studium der Geschichte und der Slawistik in Graz; Ende 1976 Promotion und ab 1977 Assistent am Institut für Geschichte an der Universität Graz; 1985 Habilitation mit einer Arbeit über "Die Steiermark im Dritten Reich"; 1993 Verleihung des Berufstitels eines ao. Universitätsprofessors; Lehrtätigkeit an der Universität Graz und seit 1993 Leiter des Ludwig-Boltzmann-Institutes für Kriegsfolgenforschung in Graz und Wien; seit 1995 Vertreter Österreichs in der "European Commission against Racism and Intolerance" des Europarates; 1995 Wahl zum "Österreichischen Wissenschafter des Jahres"; seit 1997 Vertreter Österreichs im EU-Observatorium in Wien, gemeinsam mit Anton Pelinka; wissenschaftlicher Leiter vieler Ausstellungen; Vorbereitung der Ausstellung "Graz im Dritten Reich", gemeinsam mit Helmut Konrad; zahlreiche Forschungsprojekte zur Kriegsgefangenschaft und Internierung in der Sowjetunion 1941 bis 1956; seit 1996 Leitung des Großprojektes "Die Steiermark im 20. Jahrhundert"; Herausgeber wissenschaftlicher Publikationsreihen; über 100 wissenschaftliche Abhandlungen und Publikationen, unter anderem: "Als Mitteleuropa zerbrach", 1990; "Gefangen in Rußland",1995; "Beuteakten aus Österreich. Der Österreichbestand im russischen 'Sonderarchiv' in Moskau", gemeinsam mit Gerhard Jagschitz, 1996
Wissenschafts- und Forschungsförderung (Magistratsabteilung 7)
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