Wiener Vorlesungen - Prof. Heinz von Foerster
Heinz von Foerster, geboren 1911 in Wien; Studium der Technischen Physik an der Technischen Universität Wien, ab 1933 aktive Teilnahme an den Vorträgen des Wiener Kreises; ab 1938 Beschäftigung im Forschungslabor von Siemens in Berlin; ab 1939 Forschungstätigkeit im Bereich der Kurzwellen- und Plasmaforschung; 1945 Rückkehr nach Wien, Mitaufbau der Firma Schrack, 1949 und 1953 und Leitung der Wissenschaftsredaktion des Senders Rot-Weiß-Rot; 1948 Publikation zum Thema "Das Gedächtnis. Eine quantenmechanische Untersuchung"; ab 1949 Tätigkeit an der University of Illinois, dort ab 1951 Professor für Electrical Engineering; zwischen 1949 und 1953 Sekretär der Macy-Konferenzen und Herausgeber der Macy-Konferenzbände, die für die Entwicklung der Kybernetik richtungsweisend und zentral geworden sind; 1958 bis 1975 Leiter des Biological Computer Laboratory (BCL), das zu einem der wichtigsten Innovationszentren der Kybernetik wird; in der Folge Beschäftigung mit Themen wie Homöostase, selbst-organisierende Systeme, System-Umwelt-Relationen, Bionics, Bio-Logik, Maschinen-Kommunikation, etc.; 1962 bis 1975 Professor für Biophysik; 1976 Emeritierung; zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1996 Honorarprofessur der Universität Wien und österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse; 1997 Verleihung der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold; über 200 wissenschaftliche Veröffentlichungen, unter anderem "Observing Systems", 1982; "Sicht und Einsicht. Versuch einer operativen Erkenntnistheorie", 1985; "KybernEthik", 1993; "Wissen und Gewissen. Versuch einer Brücke", 1993; Am 21. September 2001 hat der Wiener Gemeinderat beschlossen, Heinz von Foerster mit dem Ehrenring der Stadt Wien auszuzeichnen.
Wissenschafts- und Forschungsförderung (Magistratsabteilung 7)
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