Wiener Vorlesungen - Prof. Dr. Franz von Feilitzsch

Franz von Feilitzsch, geboren 1944, studierte Physik an der Technischen Hochschule München. Seine ersten wissenschaftlichen Arbeiten führte er am damals neu eingerichteten Beschleuniger-Labor der Kernphysik durch. Nach Abschluss seiner Doktorarbeit, die sich mit kernphysikalischen Fragestellungen befasste, nahm er 1978 eine Wissenschafterstelle bei Prof. R. L. Mößbauer am Institut Laue-Langevin in Grenoble an, wo er sich erstmals der Untersuchung fundamentaler Eigenschaften von Neutrinos widmete. Diese Untersuchungen begannen am dortigen Kernreaktor und wurden später an Reaktoren in der Schweiz und in Frankreich fortgesetzt. 1981 Rückkehr an die Technische Universität München, 1989 Berufung als Extraordinarius, ab 1994 Ordinarius als Nachfolger von Prof. Mößbauer und Leiter eines Sonderforschungsbereiches "Teilchen-Astrophysik", der unter anderem auf seine Initiative eingerichtet wurde. Ziel dieses Sonderforschungsbereiches wie auch seiner eigenen Forschungstätigkeit ist, die Natur der Dunklen Materie im Universum zu ergründen und dabei die Rolle zu klären, die Neutrinos in diesem Zusammenhang spielen können.

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