Praxisnahe Umsetzung der Wiener Gesundheitsförderung
In der Praxis konzentrieren sich die unterschiedlichsten Angebote und Projekte der Wiener Gesundheitsförderung auf die Lebensstil-Themen Ernährung, Bewegung und seelische Gesundheit.
Gemeinsam mit den Menschen werden in ihren Lebenswelten (Settings) gesundheitsorientierte Veränderungen herbeigeführt. Im Zentrum steht der regionale Settingansatz, etwa die Gesunde Stadt oder das Gesunde Grätzel. Nicht zu vergessen sind wichtige organisatorische Settings wie Gesunder Kindergarten, Gesunde Schule, Gesunder Betrieb und vieles mehr.
Chancengleichheit
Ein zentrales Anliegen der Politik der Stadt Wien war und ist Chancengleichheit. Es ist daher auch Ziel der Wiener Gesundheitsförderung, gesundheitliche Benachteiligungen auf Grund von sozialem Status, Geschlecht oder Migrationshintergrund auszugleichen. Bei allen Zielgruppen - besonders wichtig sind Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen - wird das Hauptaugenmerk immer bei sozial Benachteiligten liegen.
Leitprojekte in Schwerpunktbezirken
Die "Gesunden Bezirke - Gesunde Grätzel" stehen im Mittelpunkt aller Aktivitäten und Initiativen der Wiener Gesundheitsförderung. Zentrales Ziel ist es, die Chancengleichheit - auch im Bereich der Gesundheit - zu gewährleisten. Der Wiener Gesundheitsförderung ist es besonders wichtig, mit den Menschen gemeinsam für sie passende Strategien zu entwerfen und umzusetzten. Das gelingt am besten durch die intensive Zusammenarbeit mit Partner-Organisationen, die in den jeweiligen Bezirken etabliert sind und die Bedürfnisse vor Ort kennen. Dies geschieht etwa durch Leitprojekte in fünf Schwerpunktbezirken.
Entsprechend unterschiedlich sind die Leitprojekte aufgebaut. Während man in der "Gesunden Leopoldstadt" über eine Ideenbörse zur Aktivität auffordert, werden die Bewohnerinnen und Bewohner im "Gesunden Margareten" zu Gesundheitssonntagen eingeladen. Im "Gesunden Favoriten" konzentriert man sich verstärkt auf ein Angebot für Kinder und Jugendliche, in der "Gesunden Brigittenau" auf die Ausbildung von Frauen bzw. Müttern zu Gesundheitsmultiplikatorinnen. "Gesundes Ottakring" ist wiederum auf Gemeindebau-Bewohnerinnen und Bewohner fokussiert.
Hilfe zur Selbsthilfe
Das Team der Selbsthilfe-Unterstützungsstelle SUS Wien in der Wiener Gesundheitsförderung steht für alle Wiener Selbsthilfegruppen zur Verfügung. Zentraler Bestandteil ist das Angebot der Information, Beratung und Unterstützung – für gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen im Raum Wien sowie für Menschen, die sich für Selbsthilfegruppen interessieren.
Hotline für Essstörungen
Zusätzlich bietet die Wiener Gesundheitsförderung in Kooperation mit dem Wiener Programm für Frauengesundheit mit der Hotline für Essstörungen Hilfe und Beratung für Betroffene und deren Angehörige.
Broschüren-Bestellservice
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