FAIR-PLAY-TEAMS unterstützen Kommunikation im öffentlichen Raum

Fairplay-Team spricht mit Frau auf Parkbank

Das Kommunikationsprojekt "FAIR-PLAY-TEAM" findet heuer in 15 Bezirken statt.

Der öffentliche Raum ist der Lebensraum aller Wienerinnen und Wiener. Die Stadt Wien möchte ihren Bewohnerinnen und Bewohnern eine Vielzahl an unterschiedlichen Nutzungen unter Berücksichtigung verschiedener Lebensweisen ermöglichen. Neben Vorsorge, Gestaltung und Erhaltung werden seit vielen Jahren erfolgreich präventive soziale Angebote zur Steigerung der Lebensqualität durchgeführt.

Unterwegs in 15 Bezirken

2010 startete das Kommunikationsprojekt "FAIR-PLAY-TEAM". Derzeit wird es in 15 Bezirken umgesetzt. Generell sind die entsprechend qualifizierten Zweierteams von Mai bis September in den Abend- und Nachtstunden auf öffentlichen Plätzen und in Parkanlagen unterwegs, wobei der 10. Bezirk das Angebot aufgrund der guten Akzeptanz saisonal erweitert und der 3., 11., 12., 15. Bezirk und der 20. Bezirk bereits auf ganzjährige Betreuung umgestellt haben.

Die FAIR-PLAY-TEAM-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter suchen das Gespräch mit den Menschen im Grätzel, interessieren sich für deren Anliegen und Bedürfnisse, unterstützen bei Konfliktbewältigung und vermitteln bei Bedarf. Damit soll das Miteinander im öffentlichen Raum verbessert werden. Die FAIR-PLAY-TEAMS sind gut vernetzt und halten ständigen Kontakt mit den Einrichtungen des jeweiligen Bezirks. Die aufzusuchenden Orte werden flexibel je nach Bedarfslage ausgewählt.


Für ein faires Miteinander und Zufriedenheit

Die FAIR-PLAY-TEAMS fördern gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme, regen zur fairen Nutzung des öffentlichen Raumes und zum gemeinsamen Tun an. Sie informieren über Angebote der Stadt, wie zum Beispiel Freizeitangebote und Beratungseinrichtungen, bieten Gespräche vor Ort und arbeiten mit den Menschen an Lösungen bei Konflikten. Bei Ideen und Wünschen zur Veränderung der Parks wird die Eigeninitiative gefördert und mit Einrichtungen der Stadt Wien eng und rasch kooperiert. Durch das Wahrnehmen von Bedürfnissen tragen die FAIR-PLAY-TEAMS ihren Teil dazu bei, dass bei den Parknutzerinnen und Parknutzern sowie Anrainerinnen und Anrainern die Zufriedenheit im eigenen Lebensumfeld steigt. Ein wichtiges Anliegen der Teams ist Alltagsrassismen und Vorurteile aufzugreifen, zu thematisieren und ihnen entgegenzuwirken.

Die FAIR-PLAY-TEAMS richten sich an alle Altersgruppen, an Erwachsene genauso wie an Kinder und Jugendliche. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbesserung der Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen, deren Entfaltung und Entwicklung stark von Nutzungsmöglichkeit des öffentlichen Freiraumes beeinflusst wird. Die guten Erfahrungen aus den letzten Jahren und den vorausgegangenen Pilotprojekten zeigen, wie wichtig dieses Projekt für die Menschen der Stadt ist.

Kompetent und flexibel vor Ort

Von Mai bis September sind etwa 40 geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter dem Namen "FAIR-PLAY-TEAM" in den Bezirken 2, 5, 6, 9, 10, 14, 15, 16, 17, 18, und 23 unterwegs sowie ganzjährig in den Bezirken 3, 11, 12, 15 und 20 unterwegs.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Teams kommen aus unterschiedlichen Vereinen, die bereits Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit haben und die Strukturen im Bezirk gut kennen. Die Teams zeichnet eine Vielfalt an Berufs- und Ausbildungshintergründen aus, so sprechen die Teammitglieder insgesamt mehr als 15 Sprachen. Bei der Auswahl wurde besonders auf Kompetenzen im Bereich soziale Arbeit, Kommunikation und Konfliktlösung geachtet.

Die Gesamtkosten für das Projekt werden aus Mitteln der Stadt Wien getragen. 60 Prozent stammen aus dem jeweiligen Bezirksbudget, 40 Prozent aus Zentralmitteln.

Angebote der durchführenden Organisationen

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Bildung und außerschulische Jugendbetreuung (Magistratsabteilung 13)
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