Zusammenarbeit im Katastrophenfall

Alarmplan - Einsatz Wien der niederösterreichischen Freiwilligen Feuerwehr (Foto: MA 68)Katastrophenhilfsarbeit hängt speziell bei Langzeiteinsätzen (wie Unwettern oder Großbränden) nicht nur von der Schlagkraft einer Institution ab. Das funktionierende Miteinander und das "Aufeinander verlassen können" spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung von echten Katastrophen.

Katastrophenhilfsabkommen

Zwischen Wien, Niederösterreich und den Umlandgemeinden aber auch anderen Städten im In- und Ausland wurde ein sogenanntes Katastrophenhilfsabkommen geschlossen. Überschreitet eine Katastrophe die eigene Leistungsfähigkeit, wird gegenseitig Hilfe geleistet.

Gerade die letzten Unwetterkatastrophen zeigen den Sinn einer solchen Vereinbarung. So wird wertvolle Unterstützung garantiert. Material und Mannschaft müssen - je nach Anzahl der Katastrophen - alle paar Jahre verfügbar sein. Das System federt den absoluten Spitzenbedarf ab und spart so Kosten.

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Gerüsteinsturz durch Sturm (Foto: MA 68)Im Zuge von institutionsübergreifenden Übungen werden jährlich verschiedene Szenarien geübt. Die notwendige Zusammenarbeit wird durchgespielt. So kann dem Eintreffen einer Katastrophe mit vorbereiteter Sicherheit entgegengesehen werden.

Öffentlichkeitsarbeit im Katastrophenfall

Die Information der Bevölkerung und anderer Hilfsinstitutionen ist bei der Bewältigung von großen Schadensereignissen äußerst wichtig. Die Nachrichtenzentrale der Berufsfeuerwehr informiert bei Einsätzen von Öffentlichkeitsinteresse zum ehest möglichen Zeitpunkt Politik, Radio- und Printmedien. Vorbeugende Maßnahmen mit breiter Bevölkerungsbeteilung können durchgeführt werden. Dies ist zum Beispiel bei Evakuierungen im Zuge einer Giftgasausbreitung notwendig.

© Fotos: MA 68

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