Feuerwache Kaisermühlen
Aufgaben
Ausrüstung und Einrichtungen
Geschichte
Kontakt
Aufgaben
In Kaisermühlen versehen die Taucher/innen ihren Dienst. Aufgrund der Einrichtung wird ihnen ein relativ autonomes Arbeiten ermöglicht. Durch die zentrale Lage der Feuerwache Kaisermühlen können sämtliche Punkte im Bereich Donau-City, Am Hubertusdamm, Donauuferautobahn und Donauinsel in sehr kurzer Zeit angefahren werden. Dies bringt speziell bei Wasserunfällen eine wesentliche Verbesserung.
Ausrüstung und Einrichtungen
Die Wache erstreckt sich auf eine zirka 60 Meter lange und 30 Meter breite Fläche. Darauf befinden sich der dreigeschossige Gebäudekörper inklusive Fahrzeughalle, der vorgelagerte Hof und ein Übungsturm.
Im Freibereich ist das Wachegelände durch eine 2,5 Meter hohe Mauer abgeschlossen. Im Erdgeschoss liegt
- die Fahrzeughalle (vom Hof aus befahrbar),
- der Schmutz- und Lagerbereich,
- der Technikbereich,
- der Spezialbereich für Taucher/innen (Trockenraum mit einer speziellen Trockenzelle für Nass- beziehungsweise Trockenanzüge und Zusatz-Equipment, Dekontaminationsmöglichkeiten) und
- das Speziallager (großzügige Spinde, Füllleiste für Tauchflaschen, Wartungs- und Lagerbereich für sämtliche Tauchgeräte).
Der erste Stock beinhaltet:
- Schlafräume,
- eine Zentralgarderobe,
- Sanitärbereiche (im Hinblick auf die Einstellung von Frauen, besteht die Möglichkeit auf getrennte Räumlichkeiten).
Im zweiten Stock befinden sich:
- die Küche inklusive Lagerräume,
- der Speise- und Sozialraum und
- der Sportraum (geöffnet zu einer teilweise bepflanzten Terrasse, sichtgeschützt zum Donaupark gerichtet).
Die Wache wird von einer Löschgruppe und der Motorradstaffel besetzt. Das Taucherfahrzeug befindet sich ebenfalls in Kaisermühlen. Zwölf Personen versehen ihren Dienst.
Geschichte
Durch den Bauboom im Bereich der Donau-City wurde eine erweiterte Infrastruktur (Büro- und Wohnhäuser, Schulen, Kindergärten, Freizeitzentren) notwendig. Die Frage der Sicherheit wurde aufgrund der ständig steigenden Bevölkerungszahl relevant. Die Feuerwache Kaisermühlen mit angrenzender ASBÖ-Zentrale (Rettung) trägt dieser Tatsache Rechnung.
Der Bauplatz (zwischen Donaupark und Donau-City) liegt innerhalb einer Altlastdeponie (Donaupark Bruckhaufen) von geschüttetem Hausmüll, Aushubmaterial und Bauschutt. Deshalb ist das Gebäude nicht unterkellert und wurde auf Pfählen in den sechs bis acht Meter tiefen Kies- beziehungsweise Sandböden gegründet. Eine belüftete Hohlraumschicht unter der Fußbodenkonstruktion gewährleistet die Methanentlüftung der Altlast.
Das Projekt wurde von den ARGE Architekten Krischanitz & Neumann in Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachabteilungen der Stadt Wien sowie den Baufachreferent/innen der Berufsfeuerwehr Wien realisiert. Die Feuerwache wurde am 8. März 2001 feierlich eröffnet.
Kontakt
22., Wallenberggasse 4
Fahrplanauskunft
Telefon: + 43 1 728 50 96-52411
Fax: + 43 1 728 50 96-52412
Berufsfeuerwehr der Stadt Wien (Magistratsabteilung 68)
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