Hauptfeuerwache Hernals

Gebäude der Hauptfeuerwache Hernals (Foto: MA 68)Aufgaben
Ausrüstung und Einrichtungen
Geschichte
Kontakt



Aufgaben

Seit den 1930er Jahren hält die Hauptfeuerwache Hernals den Hebkurs ab. Schulungen erfolgen auch an Schwerwerkzeugen und Gebäudeteilen. In der Aus- und Fortbildung wird an Modellen wie Dachstühlen, Stiegen und Mauerteilen auch das Pölzen derselben im Technischen Hilfsdienst erlernt. Ein Fachgebiet widmet sich dem Heben von Schienenfahrzeugen.

Trotz der hohen Einsatztätigkeit (einzelne Fahrzeuge der Wache führen in der Statistik) wird das Kursprogramm in Hernals mit großem Erfolg weitergeführt.

Ausrüstung und Einrichtungen

Übungsturm im Hof der Hauptfeuerwache Hernals (Foto: MA 68) Die Wache Hernals hat einen Personalstand von 33 Einsatzkräften.

Seit Mitte der 1950er Jahre hat die Wache zwei Stockwerke und eine Fahrzeughalle mit 15 Einstellplätzen. Sie verfügt über den sechsgeschossigen Übungsturm mit 31,5 Meter Höhe.

Folgende Fahrzeuge stehen bereit:

Geschichte

Die Indienststellung der heutigen Hauptfeuerwache Hernals erfolgte am 11. September 1926. Das damalige Stationszeichen "O" stand für den erfolgten Zusammenschluss der beiden Freiwilligen Feuerwehren Ottakring und Hernals in dieser Wache.

Um den Betrieb in diesen Gebäuden aufnehmen zu können, wurden Räume für den Wachkommandanten und das Nachrichtenzimmer geschaffen. Diese befinden sich im Erdgeschoss des Eckhauses Rosensteingasse. Die an das Wohnhaus anschließende ehemalige Garage eines städtischen Fuhrwerksbetriebes wurde um einen Stock erhöht. Zur Unterbringung der Löschwagen, der Aufenthaltsraumes, der Schul- und Schlafräume der Besatzung wurde diese umgebaut.

Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges kam es am 10. September 1944 zur fast vollständigen Zerstörung der Wache. Zwischen 1954 und 1956 wurde sie wieder aufgebaut. Sie erhielt das neue Stationszeichen "H". Der Wiener Bürgermeister Franz Jonas eröffnete die Wache am 17. März 1956 feierlich.

Schon in den 1930er Jahren war die Wache zur Abhaltung des Hebkurses bestimmt worden. In diesen Jahren wurde den Feuerwehrmännern für die erfolgreiche Absolvierung ein Kursabzeichen verliehen. Dieses Zeichen am linken Ärmel hatte die Form eines silberbestickten Zahnrades. Der Schwerpunkt dabei lag beim Heben von schweren Lasten. Da die technischen Geräte den Vorrang haben, ist dies noch heute der Fall.

Nach der Auflassung der Gruppenwache Dornbach ( 17., Knollgasse 4) am 9. Mai 1974 bekam Hernals eine Löschgruppe zum Mannschaftsstand dazu. Mit der Generalsanierung wurde 1997 begonnen. Besonderen Wert nahm die die Schaffung von zusätzlichen, modernen Ausbildungsmöglichkeiten ein.

Kontakt

17., Johann-Nepomuk-Berger-Platz 12
Fahrplanauskunft
Telefon: (+ 43 1) 485 86 70
Fax: (+ 43 1) 485 86 70-55690

© Fotos: MA 68

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Berufsfeuerwehr der Stadt Wien (Magistratsabteilung 68)
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