Oldtimer aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg

Erster Mannschaftswagen
Die ersten Feuerspritzen
Technische Innovationen Ende des 19. Jahrhunderts

Erster Mannschaftswagen

Der erste Mannschaftswagen im 19. Jahrhundert hat vier Sitzbänke. Die zwölf Sitzplätze sind für einen Offizier, einen Exerziermeister, zwei Ordonanzen, einer Charge, vier Mann und den Kutscher gedacht. Bespannt wurde der Wagen mit zwei Pferden. Die wesentliche Ausrüstung des Mannschaftswagens bestand aus dem Schlauchkarren mit zehn Druckschläuchen, einem Universalstrahlrohr, einem Strahlrohr mit Brause und vier Wechselmundstücken von 16, 18, 20 und 22 Millimetern Durchmesser.

Technische Innovationen Ende des 19. Jahrhunderts

Erste Schiebeleiter aus dem Jahre 1883 (Foto: MA 68)Ende des 19. Jahrhunderts begann die technische Gründerzeit. 1883 kam die erste fahrbare Schiebeleiter. Das Feuerwehrmuseum verfügt über ein Modell der Wiener Leiter.

Die erste Gasspritze System Branddirektor Dittmann (Bremen) erhielt die Feuerwehr 1895. Das im Druckkessel mitgeführte Wasser wurde mittels in Druckzylindern abgefüllter Kohlensäure über steuerbare Ventile in die Löschschläuche gepresst. Dadurch erhielt es auch den Namen "Schnellangriffsfahrzeug". Durch die neuen Gasspritzen konnten die aus Spritze und Wasserwagen bestehenden Löschzüge außer Dienst gestellt werden.

1889 kamen die erste Magirusdrehleiter und die erste pneumatische Schiebeleiter. Modelle davon sind im Wiener Feuerwehrmuseum zu besichtigen.

© Fotos: MA 68

Verantwortlich für diese Seite:
Berufsfeuerwehr der Stadt Wien (Magistratsabteilung 68)
Kontaktformular