Fuhrpark und Ausrüstung
Größe des Fuhrparks
Der Fahr- und Maschinendienst
Wartung und Service
Sicherheitstechnische Überprüfungen
Schulung
Größe des Fuhrparks
Der Fuhrpark umfasst rund 180 Fahrzeuge, 40 Wechselaufbauten und 40 Anhänger. Etwa 100 Fahrzeuge, die Wechselaufbauten und Anhänger sind ständig alarmierbar. Die übrigen Fahrzeuge sind zum Teil ohne Besatzung oder als Reservefahrzeuge aus technischer Sicht einsatzbereit. Einige sind zur Wartung beziehungsweise Reparatur außer Dienst.
Der Fahr- und Maschinendienst
Die Betreuung des Fuhrparks obliegt den rund 350 Mitarbeiter/innen des technischen Dienstes (sogenannter Fahr- und Maschinendienst). Diese besetzen auf den einzelnen Feuerwachen die Fahrzeuge als Einsatzfahrer/innen. Von den insgesamt 350 Fahrdienstbeamt/innen stehen etwa 100 Mann rund um die Uhr im Dienst. Während der Normalarbeitszeit arbeiten zusätzlich 20 Personen (Mechaniker/in, Elektriker/in, Spengler/in, Magazineur/in, Übersteller/in, Bürokraft) des Acht-Stunden-Dienstes in den KFZ-Werkstätten der Hauptfeuerwache Floridsdorf. Dem technischen Personal obliegt auch der Betrieb, die Erprobung und Wartung aller (zirka 1.400) maschinellen Geräte und Aggregate wie Pumpen, Generatoren, Tragkraftspritzen oder Seilwinden. Für das Service und die Reparatur sind die Werkstättenmitarbeiter/innen zuständig.
Wartung und Service
In verschiedenen vorgegebenen Intervallstufen werden bestimmte Kontrollen, Erprobungen, Überprüfungen und Wartungen durchgeführt.
Festgestellte Mängel und Gebrechen werden je nach Umfang und Aufwand von einer fahrbaren Werkstätte, in der eigenen KFZ-Werkstätte oder bei einer Fachfirma behoben. Das Werkstättenfahrzeug ermöglicht auch Reparaturen am Einsatzort. Im Jahresdurchschnitt
erfolgen insgesamt rund 3.000 Reparaturen:
- 700 durch das Werkstättenfahrzeug
- 1.500 in der eigenen Werkstätte
- 800 außer Haus
Zurzeit stehen dem Fuhrpark für Reparatur, Instandhaltung, Betriebsmittel, Versicherungen der Fahrzeuge und für die maschinelle Ausrüstung (1.400 Geräte) etwa 700.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Die Fahrzeugbeschaffung fällt nicht in dieses Budget.
Alle Fahrzeuge samt deren Aggregaten (wie Pumpen, Hydraulikanlagen, Schaumeinrichtungen) werden je nach Betriebsleistung mindestens einmal jährlich einem Wartungs- und Pflegedienst (Jahresservice) zugeführt. Dies erfolgt zum Teil in der eigenen Werkstätte, zum Teil durch Fremdfirmen. Die Überprüfung, Instandsetzung sowie allfällige Umbauten der feuerwehrtechnischen Einrichtungen und Aufbauten werden im Zuge einer sogenannten ÖNORM-Prüfung durchgeführt. Sie erstreckt sich auf alle Ausrüstungsgegenstände. Auch die Feuerwehr der Stadt Wien muss ihre Fahrzeuge einer jährlichen "Pickerlüberprüfung" unterziehen. Dies erfolgt derzeit durch Fachfirmen soweit möglich im Zuge von Servicearbeiten.
Sicherheitstechnische Überprüfungen
Spezialfahrzeuge (wie Drehleitern, Kranfahrzeuge) und Fahrzeuge mit speziellen Aggregaten (wie Pulveranlagen, Notstromaggregate, Seilwinden) werden den entsprechenden sicherheitstechnischen Überprüfungen (wie Kranprüfung oder Kesselinspektion) unterzogen. Hier gibt es keinen Unterschied zu privaten oder gewerblichen Nutzer/innen.
Schulung
Die Schulung zum Maschinist/innen und Einsatzfahrer/innen erfolgt in einem achtmonatigen Lehrgang der Chargenschule Fahrdienst. Diese befindet sich in der Hauptfeuerwache Döbling. In diesem Lehrgang werden theoretische und praktische Grundlagen für die Fahrzeuge und Maschinen oder die Aggregate der Löschbereitschaft vermittelt. Auch die notwendigen Kenntnisse wie Planschule, Fahrtechnik, Geländefahren und Organisatorisches werden hier gelehrt. Für alle Sonderfahrzeuge erfolgen entsprechend abgestimmte Schulungen und Kurse in den jeweiligen Wachen. Regelmäßige Übungen werden abgehalten.
© Fotos: MA 68
Berufsfeuerwehr der Stadt Wien (Magistratsabteilung 68)
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