Das Patent des Jahres

Das Österreichisches Patentamt und der Bohmann-Verlag vergaben erstmals den Preis "Inventum" für die zehn besten Erfindungen des Jahres 2011.

Preisträger mit Urkunde

Dr. Friedrich Rödler, Präsident des Österreichischen Patentamtes, DI Peter Puchberger, Präsident der Patentanwaltskammer, Sektionschef Mag. Christian Weissenburger, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, mit den Preisträgern

Unter den Top Ten der Preisträgerinnen und Preisträger befinden sich fünf Wiener Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Das Patent des Jahres und damit "Gold" ging an das niederösterreichische Unternehmen Riegl Laser Measurement Systems GmbH. Dort wurde ein Verfahren erfunden, das genauere Messungen von Entfernungen mittels Laserscanner ermöglicht.

Platz zwei belegte die Technische Universität Wien (TU Wien). Mit dem neuen Verfahren der TU Wien werden Druckwasserleitungen - beispielsweise Turbinen von Wasserkraftwerken - kostengünstig gereinigt. Dafür genügt eine relativ einfachen Vorrichtung.

INVENTUM 2011

3.500 Patente jährlich

Über hundert Bewerbungen wurden für den Preis eingereicht. Eine Fachjury vergab die Preise für besonders herausragende Innovationen. Jede der Innovationen leistet nicht nur einen Beitrag zum wissenschaftlichen Fortschritt, sondern hilft auch den Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig abzusichern.

Alljährlich werden rund 3.500 Erfindungen beim Österreichischen Patentamt angemeldet. Hinter den Anmeldungen stecken enormes Potential an Kreativität und wissenschaftlicher Entwicklungsarbeit. Der Preis soll eine Anerkennung und Wertschätzung für die innovativsten Köpfe des Landes sein.

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