Online-Umfrage zur Zukunft der Wieden

Im März 2012 lief eine Umfrage der AgendaWieden über die nachhaltige Entwicklung der Wieden. Mehr als 660 Wiednerinnen und Wiedner haben sich daran beteiligt. Gewünscht wird vor allem ein stärkeres nachbarschaftliches Zusammenleben.

Das Team der Agenda Wieden

Das Team der AgendaWieden: Dipl.-Ing. Johannes Posch, Dipl.-Ing.in Kirsten Förster, Dipl.-Ing.in Milena Grossauer und Dipl.-Ing.in Lena Mally

Die AgendaWieden hat einen Online-Fragebogen zu den Leitbild-Visionen erstellt. Dort konnten alle Bezirksbewohnerinnen und -bewohner für einzelne Visionen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten auswählen. "Uns hat interessiert, was aus Ihrer Sicht für eine nachhaltige und lebendige Wieden besonders wichtig ist", fasst Bezirksvorsteher Leopold Plasch die Idee hinter der bezirksweiten Umfrage zusammen.


Mehr Nachbarschaft und Raum für Kultur

Viele der 63 in der Umfrage vorgeschlagenen Maßnahmen zur Förderung der nachbarschaftlichen Beziehungen, des Zusammenlebens, der lokalen Kultur und für das Miteinander im öffentlichen Raum fanden starken Zuspruch. Ein besonderes Anliegen scheinen den Wiednerinnen und Wiednern dabei die Förderung der Nachbarschaftshilfe (331 Nennungen) und der Ausbau von Nachbarschaftsfesten (328 Nennungen) zu sein. Auch die Anlage von Gemeinschaftsgärten (328 Nennungen), die Sicherung konsumzwangfreier öffentlicher Räume (327 Nennungen) oder flächendeckend Tempo 30 in Nebenstraßen (262 Nennungen) sowie der Ausbau der Radwege-Infrastruktur (265 Nennungen) stoßen auf ein großes Interesse. 366 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich für ein deutlicher sichtbares Angebot an biologischen, regionalen, saisonalen und fair gehandelten Produkten ausgesprochen. Photovoltaik auf den Wiedner Dächern befürworten 433 Personen. Räume zur kulturellen Zwischennutzung wünschen sich 361 der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Eine Talentebörse für Nachhilfe und andere niederschwellige Hilfsdienste befürworten 312 Wiednerinnen und Wiedner. Nachbarschaftliche Kinderbetreuungsmodelle fänden 352 Menschen gut. 262 Menschen wünschen sich bessere Anreizmodelle für ehrenamtliches Engagement.

Bereitschaft zu Mithilfe im Wohnumfeld

Zahlreiche Umfrage-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer brachten über die vorgeschlagenen Maßnahmen hinaus zusätzlich eigene Ideen für eine gute Zukunft der Wieden ein. Mehr als 120 Personen gaben ihre Bereitschaft an, sich für eine nachhaltige Entwicklung der Wieden in ihrem Wohnumfeld zu engagieren.

Bezirksvorsteher Leopold Plasch:

Ich danke allen, die an dieser Online-Umfrage teilgenommen haben. Ihre Ideen und Anliegen werden selbstverständlich in die Bezirkspolitik einfließen und ich würde mich freuen, wenn die Wiednerinnen und Wiedner weiterhin so aktiv ihren Lebensraum mitgestalten und mitbestimmen.

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