Ambulatorium Wiental - modernes Ambulatorium in der Graumanngasse eröffnet

BV-Stv. Nedeljko Bilalic mit Stefan Stadler, Mag.a Sonja Wehsely, Mag.a Marion Rinnofner, Mag. Andreas Steuer und Dr.in Elisabeth Vodopiutz bei der Eröffnung des neuen Standortes
Der Verein VKKJ fördert Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen. Jährlich werden mehr als 6.000 Kinder und Jugendliche in neun Ambulatorien in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland versorgt. In der Märzstraße im 15. Bezirk befand sich das größte und älteste Ambulatorium. Mit rund 1.300 jährlichen Patientinnen und Patienten platzte es längst aus allen Nähten. In der Graumanngasse 7 hat das Ambulatorium einen neuen Standort im 15. Bezirk gefunden.
Die Eröffnung am 2. November 2009 fand in Anwesenheit von Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, Bezirksvorsteher-Stellvertreter Nedeljko Bilalic, dem Obfrau-Stellvertreter der VKKJ, Stefan Stadler, VKKJ-Geschäftsführerin Mag.a Marion Rinnofner und VKKJ-Geschäftsführer Mag. Andreas Steuer sowie der Ärztlichen Leiterin des Ambulatoriums Wiental, Dr.in Elisabeth Vodopiutz, statt.
Frühförderung in moderner Umgebung
"Das Ambulatorium Wiental bietet einen wesentlichen Baustein der ambulanten Frühförderung für Kinder und Jugendliche in Wien. In den neuen Räumen finden Kinder und ihre Eltern sowie die MitarbeiterInnen der VKKJ ein modernes Umfeld", betonte Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely anlässlich der Eröffnung. Die Stadt Wien finanzierte den Umzug in den neuen Standort des Ambulatoriums Wiental mit 400.000 Euro mit. Darüber hinaus beträgt heuer die Gesamtförderung der Stadt für die VKKJ über 1,8 Millionen Euro. Im neuen Ambulatorium Wiental ist auf der Basis einer modernen Infrastruktur die optimale Versorgung der jungen Menschen im Alter zwischen null und 18 Jahren gewährleistet. Nach der Fertigstellung der Adaptierungsarbeiten bietet das neue Ambulatorium Wiental der VKKJ auf 1.200 Quadratmetern insgesamt 23 Therapieräume. Diese sind barrierefrei zugänglich. Das Angebot umfasst die medizinisch-therapeutische Betreuung von Frühchen, Kindern mit Entwicklungsverzögerungen sowie körper- und mehrfachhinderten Kindern und Jugendlichen.
Vielfältige Therapieansätze
Bezirksvorsteher-Stellvertreter Nedeljko Bilalic hob die Bedeutung des Ambulatoriums Wiental als einen wesentlichen Bestandteil der medizinischen Versorgung im 15. Wiener Bezirk hervor. "Die Einrichtung ist ein klares Bekenntnis der Gesellschaft, der Stadt Wien und des Bezirkes für die Versorgung der Schwächsten", betonte der stellvertretende Bezirksvorsteher. Neben medizinischer Diagnostik sowie Therapieformen wie Physiotherapie, Ergo- und Logopädie bietet das Ambulatorium Wiental auch Raum für weitere Behandlungsmöglichkeiten wie die Musiktherapie. Musiktherapie ist eine ganz besonders geeignete Methode, um junge Menschen gerade zu Beginn einer Behandlung aufnahmefähiger zu machen. Genau dieses umfassende interdisziplinäre Angebot bilde den Grundstein für die optimale Versorgung besonderer Kinder und Jugendlicher, hob Ambulatoriumsleiterin Dr.in Elisabeth Vodopiutz hervor. "Kinder benötigen unser bestes Wissen, aber ebenso unser Einfühlungsvermögen, unsere Zuwendung und unsere Kreativität", so die Fachfrau. Sie hob in ihrer Rede auch die Wichtigkeit der Elternarbeit als Bestandteil der Therapie hervor.
Größte Einrichtung
Das Ambulatorium Wiental ist die größte Einrichtung für die medizinisch-therapeutische Betreuung von entwicklungsgefährdeten und behinderten Kindern und Jugendlichen in Österreich. Rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr um die jungen Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige. Der neue Standort ist mit den U-Bahn-Linien U4 und U6 (Station Längenfeldgasse) gut erreichbar. In der Tiefgarage des Gebäudes stehen Parkplätze zur Verfügung.
Weiterführende Informationen
Bezirksvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus
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