Historische Gebäude im 14. Bezirk

Blat-Hof

14., Linzer Straße 128
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Clemens Holzmeister
  • Errichtet: 1924/25
  • Interessante Fassadengliederung durch Erker
  • Reliefs über den Toren der einzelnen Stiegen als künstlerische Ausschmückung
  • Zierbrunnen im Garten mit Plastiken von Wilhelm Frass (1925)
  • 1948: Benennung der Anlage nach dem Schutzbundangehörigen Ferdinand Blat

Ehemaliges Baumgartner Casino

14., Linzer Straße 297
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1891/92
  • Casinobau und Errichtung der Park- und Cottageanlage zur Zeit der Eingemeindung der Vororte nach Wien

Ehemaliges Kloster Mariabrunn

14., Hauptstraße 7 (Hadersdorf)
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1639 bis 1655
  • Ursprünglich Kloster der Augustiner-Barfüßer:
    • Reiche Stuckdekorationen in der Torhalle, im Stiegenhaus und im oberen Vestibül
    • 1662 bis 1666: Augustiner-Prediger Abraham a Sancta Clara wirkt am Kloster (Pest-Bußpredigt "Mercks Wienn!")
  • 1813: k.k. Forstlehranstalt zieht ein, später Hochschule für Bodenkultur
  • Einrichtung der Forstlichen Bundesversuchsanstalt mit Botanischem Garten
  • Mariabrunner Pfarr- und Wallfahrtskirche
  • Friedhof Hadersdorf-Weidlingau

Erste Wagner-Villa (Fuchs-Villa)

14., Hüttelbergstraße 26
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Otto Wagner
  • Errichtet: 1886 bis 1888
  • Villa auf einem Waldgrundstück am Fuße des Hüttelbergs, zum Eigengebrauch errichtet
  • Formen der "freien Renaissance" mit offenem Portikus und Pergolen
  • Linke Pergola: 1900 zu einem Atelier umgebaut, Glasfenster nach Entwürfen von Adolf Böhm
  • Villa zunächst in Besitz des Direktors des Apollo-Theaters, Ben Tiber, derzeit in Besitz des Malers und Grafikers Ernst Fuchs

Europahaus Wien

14., Linzer Straße 429
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: Anfang des 18. Jahrhunderts
  • Als Sommersitz der Fürstin Esterhazy errichtet, später "Miller von Aichholz Schlössel"
  • Spätbarocke Architektur mit Freitreppe und Flachgiebel
  • Park mit Naturdenkmälern: Schwarzföhren, zwei Alleen aus Linden und Kastanien
  • Seit 1962 Europahaus:
    • Bildungsinstitut der Österreichischen Jungarbeiterbewegung
    • Heute: Bildungs- und Begegnungszentrum, Studentenheim

Figlhof

14., Hauptstraße 89
Fahrplanauskunft

Wohnanlage benannt nach Anton Figl (1895 bis 1965): Bezirksvorsteher von Penzing 1946 bis 1962

Fuhrmannhaus

14., Linzer Straße 404-406
Fahrplanauskunft

  • Im Wesentlichen seit dem 17. Jahrhundert in seiner Form erhalten
  • Besonderheit: schmiedeeisernes Stiegengeländer mit einem Türkenkopf und der Jahreszahl 1681

Geburtshaus Gustav Klimts

14., Linzer Straße 243-247
Fahrplanauskunft

  • Einstiges ebenerdiges Dorfhaus war Geburtshaus des Malers Gustav Klimt (1862-1918)
  • An der Stelle befindet sich heute eine Wohnhausanlage (bei Stiege 3)

Hugo-Breitner-Hof

14., Linzer Straße 299-329
Fahrplanauskunft

  • Architekten: Erwin Fabrici, Georg Lippert, Fritz Purr, Paul Widman
  • Errichtet: 1949 bis 1956
  • Einer der größten Gemeindebauten Wiens: Erstes großes Bauvorhaben nach dem Zweiten Weltkrieg
  • Gesamtfläche: 16,3 Hektar, davon sind 2,7 Hektar bebaut
  • Künstlerische Ausstattung:
    • Natursteinrelief "Hausbau" von Erwin Hauer (1954)
    • Plastik "Mutter mit Kindern" von Siegfried Charoux (1959)
    • Lautensackgasse 22: Plastik "Die Sterngucker" von Hilde Uray (1954)
    • Hugo-Breitner-Denkmal von Siegfried Charoux (1954)
  • Benannt nach Hugo Breitner (1873-1946): Der bedeutende kommunale Finanzpolitiker der Ersten Republik (1919 bis 1932 Finanzstadtrat) war bekannt für seine gesellschaftspolitisch akzentuierte Steuerpolitik. Er führte eine zweckgebundene Wohnbausteuer ein und war verantwortlich für die Realisierung großer sozialer Wohnbauprogramme

Palais Cumberland

14., Penzinger Straße 11-13
Fahrplanauskunft

  • Um 1760 durch den Umbau eines älteren Palais des Grafen Silva-Taroucca entstanden.
  • Damals führte das Cumberland-Palais den Namen "Lothringerhaus", weil es von der Schwester Kaiser Franz I. (Franz Stephan von Lothringen) bewohnt wurde.
  • Das Palais wurde später nochmals verändert und teilweise abgetragen.
  • 1867 wurde es mit einem Nachbarhaus zur Residenz von König Georg V. von Hannover umgebaut. Georg V. hatte 1866 auf der Seite Österreichs gegen die Preußen gekämpft. Nach der Niederlage bei Königgrätz wurde er aus seinem Land vertrieben und lebte fortan unter dem Titel Herzog von Cumberland in Österreich im Exil.
  • Im Palais befanden sich jahrelang Kunstsammlungen der Familie, darunter der berühmte Welfenschatz.
  • Heute ist ein Teil Sitz des Max-Reinhardt-Seminars, ein anderer beherbergt die Tschechische Botschaft.

Psychiatrische Heilanstalt am Steinhof

Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe - Otto Wagner Spital mit Pflegezentrum
14., Baumgartner Höhe
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Otto Wagner
  • Errichtet: 1902 bis 1907
  • Weitläufige Anlage mit 60 Pavillons, ursprünglich als "Niederösterreichische Landesirrenanstalt" auf den Hängen des Gallitzinberges errichtet.
  • 1921 Übernahme durch die Stadt als "Psychiatrische Heilanstalt der Stadt Wien" und umfangreiche Modernisierung: Einrichtung einer Lungenheilanstalt im westlichen Teil
  • Vestibül des Pavillons "Austria": seit 1961 Natursteinrelief "Genesende" von Hubert Fiala
  • Kirche am Steinhof

Schloß Laudon

14., Mauerbachstraße 43 (Hadersdorf)
Fahrplanauskunft

  • Das ehemalige Hadersdorfer Schloss kommt 1776 an Feldmarschall Gideon Ernst Freiherr von Laudon. Damals wird es zur heutigen Anlage umgebaut.
  • Wasserschloss mit gemauerter Brücke: im Kern spätgotisch, Mansardendach und zwei seitliche Rundtürme in der Barockzeit
  • 1962: Umbau zu einem Hotel, stilechte Einrichtung der Räume
  • Heute: Verwaltungsakademie des Bundes

Somogyi-Hof

14., Hütteldorfer Straße 150-158
Fahrplanauskunft

  • Architekten: Heinrich Schmid und Hermann Aichinger
  • Errichtet: 1927
  • Wohnhausanlage der Gemeinde Wien
  • Benannt nach dem sozialpolitischen Schriftsteller Béla Somogyi (1868 bis 1920)

Villa Vojcsik

14., Linzer Straße 375
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Otto Schönthal
  • Errichtet: 1901
  • Jugendstilvilla
  • Secessionistisch geprägte Fassade
  • Ornamente aus bunter Majolika

Wasserbehälter

14., Hüttelbergstraße 30
Fahrplanauskunft

Wasserbehälter der 1804/1805 erbauten "albertinischen Wasserleitung":

  • Erste Quellwasserleitung zur Versorgung von Teilen der Stadt und einiger westlicher Vorstädte
  • Stiftung von Herzog Albert von Sachsen-Teschen (1738 bis 1822)

Windisch-Graetz-Villa

14., Linzer Straße 452
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • Spätbiedermeier-Villa der Erzherzogin Elisabeth Marie (1883 bis 1963): Tochter des Kronprinzen Rudolf; war in erster Ehe mit Otto Fürst Windisch-Graetz verheiratet.
  • Heute: Bildungszentrum der Bank Austria
  • Im ausgedehnten Park wurde 1967 eine Wohnhausanlage der Stadt Wien gebaut.

Wohnhaus Ludwig Anzengrubers

14., Gyrowetzgasse 10
Fahrplanauskunft

  • Der Autor beliebter Volksstücke und naturalistischer Romane, Ludwig Anzengruber (1839 bis 1889), wohnt von 1885 bis 1889 in Penzing
  • In Penzing entstandene Stücke: "Heimgfunden", "Stahl und Stein", "Der Fleck auf der Ehr"

Wohnhaus Richard Wagners

14., Hadikgasse 72
Fahrplanauskunft

  • Der Komponist Richard Wagner wohnt von 1863 bis 1864 während seines Wien-Aufenthaltes in Penzing.
  • Wagner arbeitet hier an seiner Oper "Die Meistersinger" und empfängt den Komponisten Johannes Brahms.
  • Wagner verlässt Penzing 1864 wegen Geldproblemen ("Wucherer")

Zweite Wagner-Villa

14., Hüttelbergstraße 28
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Otto Wagner
  • Errichtet: 1913
  • Zweite kleinere Hütteldorfer Villa
  • Moderne Stahlbetonkonstruktion mit freiem asymmetrischen Grundriss
  • Ausladende Gesimse
  • Mosaiken in der Loggia und Fenster über dem Eingangstor: Kolo Moser
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