Erfolgreicher Berufsinfotag für Jugendliche aus Penzing und Ottakring

Mehr als 700 Schülerinnen und Schüler nutzten das breite Beratungsangebot beim sechsten Berufsinfotag für Penzing und Ottakring im Europahaus.

Zwei Mädchen und drei Frauen bearbeiten ein Holzstück

Penzings BVin Andrea Kalchbrenner, GRin Tanja Wehsely und Ottakrings BV-Stvin Eva Weißmann mit Schülerinnen beim Berufsinfotag 2011.

Der Berufsinfotag bietet Schülerinnen und Schülern aus Kooperativen Mittelschulen einmal im Jahr die Möglichkeit sich zu Berufsausbildung und Lehre beraten zu lassen. Bei der diesjährigen Veranstaltung am 13. Oktober im Europahaus nutzten rund 720 Jugendliche aus Penzing und Ottakring das breite Informationsangebot. Ausbildungsbetriebe, Berufsschulen sowie zahlreiche Beratungseinrichtungen präsentierten mehr als 60 Lehrberufe.

Berufsinformation zum Anfassen

Beim Berufsinfotag hatten die Jugendlichen Gelegenheit, die Anforderungen verschiedener Lehrberufe kennenzulernen. Vorgestellt wurde ein breite Palette an Lehrberufen, von Mechatronikerin und Mechatroniker über Karosseriebautechnikerin und Karosseriebautechniker bis zu Floristin und Florist. "Der Berufsinfotag ist ein bedeutender Impuls für unsere Schülerinnen und Schüler. Jugendliche brauchen mehr Wissen über ihre beruflichen Möglichkeiten und die zahlreichen Lehrberufe, damit sie sich einen besseren Überblick über zukunftsträchtige Ausbildungen verschaffen können", so Penzings BVin Andrea Kalchbrenner und Ottakrings BV-Stvin Eva Weißmann unisono.

Kümmer-Nummer 0800 20 20 22

Tanja Wehsely, stellvertretende waff-Vorstandsvorsitzende, betonte das wichtige Angebot der Wiener Ausbildungsgarantie. "Hier wird gemeinsam mit dem AMS für alle Jugendlichen eine Ausbildung möglich gemacht, sei es in einem Betrieb oder in einer Lehrwerkstätte. Die Stadt Wien hat dafür auf Initiative von Vzbgm.in Renate Brauner die Kümmer-Nummer für Lehre und Beruf eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0800 20 20 22 werden Jugendliche und Eltern beraten, was zu tun ist, wenn man keine Lehrstelle findet, die Schule abgebrochen hat oder es andere Probleme beim Einstieg in den Beruf gibt".

Kompetente Beratung und Unterstützung

Renommierte Institutionen wie die Wiener Stadtwerke, die ÖBB Lehrwerkstätte oder die Firmen Dlouhy und Bentlage stellten ihre Lehrberufsangebote vor, um den Jugendlichen einen besseren Einblick in die Berufspraxis zu bieten. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Möglichkeit, Tätigkeiten wie Sägen, Feilen, Nageldesign oder Blumensetzen vor Ort gleich selbst auszuprobieren. Beratung und Unterstützung für die Lehrstellensuche boten Fachleute von waff, AMS für Jugendliche, Arbeiterkammer Wien, WUK Domino, wienXtra, Berufsmatura Wien, Bildungsberatung Wien. Für Mädchen, die sich für technische Berufe interessieren, gab es am Infostand des Vereins "Sprungbrett" kompetente Beratung.

Der Berufsinfotag 2011 wurde von der Penzinger Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner und dem Ottakringer Bezirksvorsteher Franz Prokop in Zusammenarbeit mit dem vom Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) koordinierten Beschäftigungspakt Wien organisiert.

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