Sehenswürdigkeiten im 16. Bezirk

Brunnenmarkt und Yppenmarkt

Brunnenmarkt
16., Brunnenmarkt, 16., Yppenmarkt
Fahrplanauskunft

  • Der Brunnenmarkt entstand 1786 rund um einen Brunnen, der Wasser aus der Leitung vom Wienerwald in die Hofburg führte.
  • Von Kaiser Joseph II. bewilligt
  • 1880 musste der Brunnen der neuen Pferdestraßenbahn weichen. Der Markt blieb bestehen und ist heute lebendiger denn je zuvor.
  • 2009 wurde der Yppenmarkt in den Brunnenmarkt eingegliedert, gemeinsam bilden sie den größten Detailmarkt Wiens
  • Der Yppenmarkt entstand 1897 auf dem ehemaligen Exerzierplatz beim Yppenheim.

Jubiläumswarte

16., Gallitzinberg
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: erstmals 1898
  • 1898 erste hölzerne Aussichtswarte durch Verschönerungsverein Ottakring auf der Vogeltennwiese errichtet
  • Nach Sturmschäden Ankauf eines eisernen Turmes, ursprünglich anlässlich des 50. Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef im Prater aufgebaut
  • 1899 Übergabe der Eisenkonstruktion
  • 1901 daneben gleichnamige Gastwirtschaft errichtet
  • 1952 Abbruch wegen Baufälligkeit
  • Errichtung eines Restaurants und einer Warte aus Beton nach Plänen von Hermann Kutschera; Eröffnung 1956
  • Die Warte ist 31,11 Meter hoch. Der Fernblick reicht bis Ötscher und Schneeberg.

Kuffner Sternwarte

Kuffner Sternwarte
16., Johann-Staud-Straße 10
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1884 bis 1886 nach Plänen von Franz Ritter von Neumann junior
  • Auftraggeber Moritz von Kuffner (1854 bis 1939), Bauausführung durch Baumeister Anton Adolf Zagorski, letzter Bürgermeister von Ottakring
  • Wurde 1889/90 vergrößert und damit zur bedeutendste Sternwarte der Monarchie
  • Hobbyastronom Kuffner sorgte für erstklassige Ausstattung der Sternwarte und berief ausgebildete Astronomen zur Forschung
  • Technisch-wissenschaftlicher Nutzbau, aber reichgegliederter Gebäudekomplex mit origineller Auflockerung durch Kuppeln und Backsteinfassaden
  • 1947 Neueröffnung als Volkssternwarte
  • Heute Nutzung durch Verein "Freunde der Kuffner Sternwarte": 1982 gegründet, trat er nach der Volkshochschule die Nachfolge als Mieter an, um den Erhalt der Sternwarte zu sichern. Auch nach dem Erwerb durch die Gemeinde Wien ist der Verein weiterhin der Mieter. Die beiden Kuppelbauten werden heute im Auftrag der Stadt und mit Unterstützung des Vereins renoviert.

Mariensäule am Johann-Nepomuk-Berger-Platz

16., Johann-Nepomuk-Berger-Platz
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: im 18. Jahrhundert
  • Barocke Mariensäule
  • Sandsteinstatue "Maria als Himmelskönigin": dies ist die geläufigste Marien-Darstellung
  • 1867 Renovierung
  • Ursprünglicher Standort in der Abelegasse, seit 1892 derzeitiger Standort

Müllverbrennungsanlage Flötzersteig

Müllverbrennungsanlage Flötzersteig
16., Flötzersteig 12
Fahrplanauskunft

  • In Betrieb: seit 1963
  • Architekt: Josef Becvar
  • Der Bau wurde 1959 beschlossen.
  • Müllverbrennungsanlage mit Fernheizsystem gekoppelt
  • Der Schornstein ist 99,2 Meter hoch.
  • Standortwahl auf Grund der günstigen Lage und wegen der Nähe großer Wärmeverbraucher wie Wilhelminenspital, Krankenhaus Baumgartner Höhe und Ottakringer Bad
  • Jährliche Aufnahmefähigkeit von 130.000 Tonnen Müll

Original Wiener Stegreifbühne ("Tschauner")

Original Wiener Stegreifbühne
16., Maroltingergasse 43
Fahrplanauskunft

  • 1909 von Gustav Tschauner gegründetes letztes Stegreiftheater Europas
  • Freiluftbühne, im Winter Kostümverleih, inzwischen letzte Stegreifbühne Wiens, Schauspieler spielen in ihrer Freizeit
  • Nach kurzer Absprache zwischen Schauspielern und Regisseur Stegreifspiel
  • Blütezeit zwischen den beiden Weltkriegen
  • Helmut Qualtinger und Andre Heller sammelten beim "Tschauner" erste Bühnenerfahrung
  • Bis 1986 Familienbetrieb, dann Übernahme durch das Wiener Volksbildungswerk
  • Aufführungen bis 1986 nur im Freien, nach Renovierung Wiedereröffnung 1989, durch Dach Betrieb bei Schlechtwetter möglich

Rundtempel

16., Waldgebiet zwischen Savoyenstraße und Johann-Staud-Straße
Fahrplanauskunft

  • Offener Rundtempel in klassizistischer Bauweise
  • Als Überrest der Bauten des alten Gallitzinschen Sommerschlösschens erhalten geblieben

Siedlung Spiegelgrund

16., Spiegelgrundstraße
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1931
  • Architekten: Franz Kaym und Alfons Hetmanek
  • Gartensiedlung der Gemeinde Wien, 311 Wohnungen
  • Benennung nach der seinerzeitigen Bezeichnung der Gründe "Oberer, Mittlerer und Unterer Spiegel"

Thaliatheater

16., Thaliastraße 1
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1856
  • Architekten: Ferdinand Fellner der Jüngere und Hermann Helmer
  • Abgerissen: 1870
  • Gründung angeregt durch Josef Hoffmann, Direktor des Theaters in der Josefstadt
  • Für Theaterbetrieb in den Sommermonaten errichtet
  • Holzbau mit Galerien soll Platz für 4.000 Besucher geboten haben
  • Dach aus Glastafeln, maschinell verschiebbar, Freiluftbühne bei Schönwetter
  • Hauptsächlich volkstümliche Stücke, auch erste Aufführung der Wagner-Oper "Tannhäuser" in Wien
  • Bereits nach 14 Jahren geschlossen und abgerissen
  • Zum Andenken 1894 Umbenennung des äußeren Teils der Lerchenfelder Straße in Thaliastraße

Waldschule Ottakring

Waldschule Ottakring
16., Johann-Staud-Straße 80
Fahrplanauskunft

  • Eröffnet: 1998
  • Waldschule des Forstamtes der Stadt Wien, untergebracht in ehemaligem Ausflugsgasthaus
  • Anlaufstelle für Schulklassen zum Kennenlernen der heimischen Natur, Förster und Fachpersonal klären über Leben im Wald und ihre Arbeit auf

Wohnhausanlage Sandleitengasse

16., Sandleitengasse 43-51/Nietzscheplatz 2/Baumeistergasse 2-4/Rosa-Luxemburg-Gasse 1-9 und 2-8/Liebknechtgasse 1-3 und 30-36/Matteottiplatz 1-6/Gomperzgasse 1-7/4-8, Rosenackerstraße 2-22 und 7-9/Steinmüllergasse 1-19
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1924 bis 1928 in fünf Bauabschnitten
  • Architektengruppe Hoppe, Schönthal, Matuschek, Jaksch, Krausz, Tölk und Theiß
  • Große kommunale Wohnanlage mit 1.587 Wohnungen, in parkähnlichem Gebiet
  • Häuser und Höfe villenartig nach englischem Muster gestaltet
  • Kindergarten der Anlage konzipiert von Erich Leischner, Wandmalereien "Spielende Kinder" von Trude Schiebel, 1929
  • Mittelpunkt Matteottiplatz mit gleichnamigen Brunnen, benannt nach dem italienischen Sozialisten Giacomo Matteotti, 1924 ermordet von politischen Gegnern
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