Historische Gebäude im 16. Bezirk
- "Haus im Alten Ort"
- Jubiläumshäuser und Lobmeyrhof
- Ottakringer Brauerei
- Palais Kuffner
- Schloss Wilhelminenberg
- Volkshochschule
- Yppenheim
- Zur 10er Marie
"Haus im Alten Ort"
16., Enenkelstraße 35
Fahrplanauskunft
- Erbaut: 1922 die Stiegen eins bis fünf, im Jahre 1959 die Stiegen sechs bis zwölf
- Architekt: Hugo Mayer
- Erster Wohnhausbau der Gemeinde Wien in Ottakring
- Lag im Zentrum des alten Weinhauerdorfes Ottakring und wurde danach benannt
Jubiläumshäuser und Lobmeyrhof
16., Wernhardtstraße 1-19 • Maderspergerstraße 2-14 • Zöchbauerstraße 2-10 • Gutraterplatz 2 • Roseggergasse 1-7
Fahrplanauskunft
- Errichtet: 1898 bis 1901
- Architekten: Theodor Bach, Leopold Simony
- Familienwohnhäuser und zwei Ledigenheime anlässlich des 50. Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef erbaut
- Kapital waren 1,2 Millionen Kronen aus der "Jubiläums-Stiftung für Volkswohnungen und Wohlfahrtseinrichtungen"
- Teil der Objekte 1978 durch Neubau der "Jungen Generation" ersetzt
Ottakringer Brauerei
Ottakringer Brauerei
16., Ottakringer Straße 85-97
Fahrplanauskunft
- Entstanden: 1837
- Zum ersten Mal Bier ausgeschenkt: 1838
- Ursprünglich Plank’sche, später Kuffnersche Brauerei
- 1850 ausgebaut unter Ignaz (Bürgermeister von Ottakring) und Jacob Kuffner; um die Jahrhundertwende im Besitz von Moritz, Wilhelm und Karl von Kuffner
- Malzturm mit markantem Windflügel heute noch Wahrzeichen im Bezirk
Palais Kuffner
16., Ottakringer Straße 118-120
Fahrplanauskunft
- Erbaut: 1893
- Repräsentativer Wohnsitz der Brauereifamilie Kuffner gegenüber der Brauerei
- Doppelgebäude mit Fassadengliederung durch Erker, Dachgiebel und Fensterumrahmungen, herausragende Schmiedeeisenarbeiten
- Typisches Stadtpalais der späthistorizistischen Bauperiode Ende des 19. Jahrhundert
Schloss Wilhelminenberg
16., Savoyenstraße 2
Fahrplanauskunft
- Errichtet: 1785 als Sommerschlösschen
- Einstöckiges Sommerschlösschen auf dem Predigtstuhl, Bauherr Dimitri Fürst Gallitzin
- 1824 Erwerb durch Julius Fürst Montleart und Gattin Maria Christine; deren Sohn Moritz benannte den Besitz nach seiner Frau Wilhelmine.
- 1903 bis 1908 Errichtung eines Neubaus nach Plänen von Eduard Frauenfeld und Ignaz Sowinsky im Neoempirestil
- Sitz österreichischer Erzherzoge
- Während des Ersten Weltkriegs Lazarett
- 1927 Ankauf durch die Stadt Wien
- 1934 bis 1938 Sitz der Wiener Sängerknaben
- 1939 bis 1945 Heereslazarett
- 1945 bis 1946 Heim für erholungsbedürftige Kinder und ehemalige KZ-Häftlinge
- 1961 bis 1977 Heim für Sonderschülerinnen
- 1988 Eröffnung als "Gästehaus Schloss Wilhelminenberg" nach stilgerechter Adaptierung
Volkshochschule
Volkshochschule Ottakring
16., Ludo-Hartmann-Platz 7
Fahrplanauskunft
- Errichtet: 1904/05 nach Plänen von Franz Ritter von Neumann
- Jugendstilgebäude
- Durch Anregung von Ludo Moritz von Hartmann entstanden.
- Zählt zu den ältesten Volkshochschulen und wurde als "Ottakringer Volksheim" eröffnet
- Finanzierung durch Förderer wie Baron Rothschild, Besitzer Verein "Volkshochschule Wien Volksheim"
- Erste Hochblüte zwischen 1925 und 1934
- 1945 Wiederaufnahme des Kursbetriebes
- 1974 Schenkung an die Stadt Wien und in Folge Generalsanierung
- Gedenktafel mit Porträtrelief im Vestibül erinnert an Universitätsprofessor Dr. Ludo Moritz Hartmann (1865 bis 1924), Begründer der Erwachsenenbildung in Wien
Yppenheim
16., Lerchenfelder Gürtel 57
Fahrplanauskunft
- Invalidenheim des Niederländers Simon van Yppen; auf einem von ihm gestifteten Grundstück erbaut. Das restliche Gelände war bis 1848 ein Exerzierplatz.
- In den 1870er-Jahren Areal parzelliert und teilweise verbaut; der Rest blieb als Parkanlage Yppenplatz erhalten
- 1876 neues Yppenheim: Filiale des Militärinvalidenhauses, heute Wohnhaus für Angehörige des Bundesheeres
Zur 10er Marie
16., Ottakringer Straße 224
Fahrplanauskunft
- Bekanntestes Heurigenlokal im Bezirk
- Eines der letzten erhaltenen Altottakringer Hauerhäuser
- Liegt gegenüber der Pfarrkirche
- Giebelhaus mit reich gestaltetem Holzgiebel, Streckhof, stimmungsvoller Hofraum mit alten Grenzsteinen
- Ein gläsernes Weinfass mit "1790" bezeichnet, bildet das Wirtshauszeichen.
- Darbietungen "urwienerischer Volkskunst" bereits um die Jahrhundertwende angepriesen, jetzt Altwiener Institution
- Beliebt bei Kronprinz Rudolf, Theodor Körner, Emmerich Kalman, Elizabeth Taylor bis zu Rolling Stones
Bezirksvorstehung Ottakring
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