Benennung des Siebensternplatzes im 7. Bezirk
Seit 5. Mai 2009 hat der Siebensternplatz seinen offiziellen seinen Namen. Unter den Anrainerinnen und Anrainern wurde der Platz schon lange nach der angrenzenden Siebensterngasse benannt.
Zu den sieben goldenen Sternen
Ursprünglich hieß der Platz zwischen Siebensterngasse, Mondscheingasse und Kirchengasse "Holzplatzl", weil die Waldbauern ihre Ware - das gebündelte Holz - hier zum Verkauf brachten. Dazwischen plätscherte das Wasser aus dem Albertinischen Brunnen, der Ende des 18. Jahrhunderts gebaut wurde. Die Siebensterngasse bekam ihren Namen nach dem Hausschild "Zu den sieben goldenen Sternen", welches am Haus Nummer 13 angebracht war.
Definitive Platzgestaltung
Bis zum Jahr 1994 war der Platz ein unansehnlicher Verkehrsknotenpunkt. Die Buslinie 13A, damals noch als "Doppelstockbus" geführt, fuhr durch die Zollergasse und Mondscheingasse über den Platz. Erst die Änderung der Busverkehrsführung durch die Kirchengasse ermöglichte eine definitive Platzgestaltung. Nach einem Wettbewerb wurde schließlich der Platz 1995 fertig gestaltet. Erst danach entwickelten sich Gastronomiebetriebe. Unterhalb des Platzes befinden sich noch drei große Zisternen.
Im nächsten Jahr soll der Siebensternplatz sanft erneuert werden. Das Thema Wasser soll verstärkt in den Vordergrund treten. Erste Pläne dazu werden im Herbst vorliegen.
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