Neues Wohnstraßennetz in Neubau
Im Bereich Andreasgasse, Richtergasse, Andlergasse und Lindengasse im 7. Bezirk ist durch Umwidmung und bauliche Maßnahmen ein Wohnstraßennetz entstanden. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten rund um den Andreaspark wurde erneut ein Projekt der Lokalen Agenda 21 im öffentlichen Raum in die Realität umgesetzt. Das Netz an Wohnstraßen ist ein großer Gewinn für das ganze Grätzl und seine Bewohnerinnen und Bewohner. Der Bereich diente bislang als Durchzugsstraße beziehungsweise wurde er aufgrund der Nähe zur Einkaufsmeile Mariahilfer Straße von Parkplatzsuchenden genutzt.
Umsetzung des Agendaprojekts ARAL
Im Februar 2004 hatte sich die Projektgruppe ARAL im Rahmen der Lokalen Agenda konstituiert. Der Projektname ARAL entstand aus den Anfangsbuchstaben der vier betroffenen Gassen: Andreasgasse, Richtergasse, Andlergasse und Lindengasse. Die Arbeiten wurden im Sommer 2008 begonnen und heuer abgeschlossen. Das Projekt bringt den Bewohnerinnen und Bewohnern mehr Lebensqualität und ist vor allem für den Andreaspark und seine Benutzerinnen und Benutzer wichtig. Im Bereich des neuen Wohnstraßennetzes wurden vor allem die Bedürfnisse von Fußgängerinnen und Fußgängern berücksichtigt.
Nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung, Politik und Verwaltung
Das Projekt ist beispielgebend für die nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung, Politik und Verwaltung im Sinne der Lokalen Agenda 21. Von der ersten Idee bis hin zur Detailplanung gemeinsam mit der Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28), ist das Grätzl in einem umfangreichen Diskussions- und Aushandlungsprozess Schritt für Schritt gemeinsam entstanden.
Keine Änderung der Verkehrsführung
Die Projektgruppe der Lokalen Agenda 21 übergab ihren Projektentwurf Anfang 2006 an den Bezirk. Dieser veranstaltete eine Diskussionsveranstaltung mit Anrainerinnen und Anrainern über die Errichtung eines Wohnstraßennetzes. Ebenfalls wurde eine schriftliche Umfrage zur Neuordnung der Verkehrsorganisation durchgeführt. Mehr als die Hälfte der Anrainerinnen und Anrainer entschieden sich gegen eine Änderung der Verkehrsführung. Das neue Wohnstraßennetz behält die bestehenden Einbahnregelungen bei. Entscheidend für den Erfolg der neuen Regelung wird auch sein, inwieweit die Kontrollen funktionieren. In Wohnstraßen darf zu- und abgefahren, aber nicht durchgefahren werden. Außerdem gilt Schritttempo.
Weiterführende Information
Verantwortlich für diese Seite:Bezirksvorstehung Neubau
Kontaktformular


