Drei Agenda-Projekte im öffentlichen Raum abgeschlossen
In den vergangenen Jahren haben engagierte Neubauerinnen und Neubauer in mehreren Agendagruppen Ideen gesammelt, die ihre unmittelbare Umgebung verbessern können. Die baulichen Umsetzungen sind nun weitestgehend abgeschlossen. Jetzt muss beobachtet und evaluiert werden, ob sich die Situation für die Bewohnerinnen und Bewohner tatsächlich verbessert oder ob weitere beziehungsweise andere Maßnahmen notwendig sind.
Fußgängerzone, Wohnstraße und mehr Grün
Zuerst erfolgte der Umbau der Myrthengasse zwischen Burggasse und Neustiftgasse als Fußgängerzone. In der Halbgasse wurde im Teilbereich zwischen Burggasse und Neustiftgasse das Agendaprojekt umgesetzt. Im Grätzl um den Andreaspark (im Bereich Andreasgasse, Richtergasse, Andlergasse und Lindengasse) wurde der zweite Bauabschnitt mit der Widmung als Wohnstraße abgeschlossen. Verbreiterte und an Kreuzungen vorgezogene Gehsteige bringen mehr Sicherheit. Sowohl in der Myrthengasse als auch in der Halbgasse wurden mit zusätzlichem Grün und Sitzgelegenheiten kleine "Stadtoasen" geschaffen. Ein Baum, zwei Säulenzierkirschensträucher und etliche Rankpflanzen wurden gesetzt.
Projektziele
In den Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligungsprozessen entwickelten sich verschiedene Schwerpunkte, nach denen die Projekte gestaltet und umgesetzt wurden:
- Mehr Ruhe und Orte zum Verweilen
- Mehr Sicherheit und Barrierefreiheit
- Mehr Raum für Kunst und Kultur
Projektbegleitung der Lokalen Agenda 21
Die Projekte der Anrainerinnen und Anrainer wurden von der agenda wien sieben durch verschiedene Planungs- und Entscheidungsphasen getragen. Als treibende Kraft hat sie die Treffen der Bürgerinnen und Bürgern mit Bezirk, Magistrat und Fachleuten organisiert sowie die ausreichende Kommunikationsverteilung sichergestellt. Und das durchgängig seit 2004 beziehungsweise 2005.
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