Newsletter der Bezirksvorstehung Neubau - Dezember 2011
- Mobil im Grätzel
- Kindertagesheim Altlerchenfeld neu eröffnet
- Unterschriften I: Bürgerinitiative "Sicherheit am Augustinplatz"
- Unterschriften II: Für den Erhalt des Postamts in der Mondscheingasse
- Tag des Apfels
- Mariahilfer Straße Neu!
Mobil im Grätzel
Die Bezirksvorstehung Neubau präsentiert den nun neu vorliegenden Leitfaden für Barrierefreiheit im öffentlichen Raum "Mobil im Grätzel". Die barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Raumes und öffentlicher Gebäude stellt ein zentrales Anliegen der Wiener Stadt- und Bezirksverkehrsplanung dar. Unterschiedlichste Maßnahmen - im Großen und im Kleinen - tragen zu einer deutlich gesteigerten Lebensqualität bei und ermöglichen auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen mehr Sicherheit und Selbstständigkeit in ihrem unmittelbaren Wohn- und Lebensumfeld.
Die Broschüre "Mobil im Grätzel - Leitfaden für Barrierefreiheit im öffentlichen Raum" fasst die von der Gebietsbetreuung 6-9 in den letzten Jahren gewonnenen Erfahrungen anschaulich und mit Bildmaterial untermauert zusammen. Die Broschüre erhalten Sie kostenlos in den Gebietsbetreuungs-Lokalen sowie unter GB*Gebietsbetreuung Stadterneuerung: Mobil im Grätzel als Download.
Weiterführende Information
Kindertagesheim Altlerchenfeld neu eröffnet

BV Mag. Thomas Blimlinger, StR Christian Oxonitsch und Mag. Elmar Walter, Geschäftsführer der St. Nikolaus-Kindertagesheimstiftung, im neu sanierten Kindergarten
Der Kindergarten der Nikolaus-Kindertagesheimstiftung in Altlerchenfeld öffnete nach erfolgter Generalsanierung wieder seine Pforten. Er bietet nun der Bedarfslage des 7. Bezirks entsprechend mehr Betreuungsplätze für unter Dreijährige.
Über die St. Nikolaus-Kindertagesheimstiftung
Zur St. Nikolaus-Kindertagesheimstiftung zählen derzeit insgesamt 78 Standorte in Wien mit rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie circa 6.000 Kindern. Ein gelebtes Miteinander, Erziehungspartnerschaft und ein Interesse an den individuellen Lebensentwürfen der Kinder und ihrer Familien zeichnen die pädagogische Arbeit der Stiftung aus.
Bezirksvorsteher Mag. Thomas Blimlinger zeigte sich bei der Neueröffnung erfreut über die zusätzlichen Kinderbetreuungsplätze im 7. Bezirk. Er merkte allerdings an, "dass die Situation der Kinderbetreuung in Wien Neubau noch nicht annähernd befriedigend ist. Ich suche weiterhin mit Nachdruck gemeinsam mit der Stadt Wien, privaten Betreiberinnen und Betreibern, Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern sowie -verwalterinnen und -verwaltern nach Räumlichkeiten!"
Weiterführende Information
Unterschriften I: Bürgerinitiative "Sicherheit am Augustinplatz"
Am 6. Dezember überreichte die Neubauer Bürgerinitiative, mit Unterstützung von Bezirksvorsteher Mag. Thomas Blimlinger eine Liste mit 1.400 Unterschriften an Vizebürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou.
Das Kernanliegen der Initiative ist die rasche Entschärfung des Kreuzungsbereichs Neustiftgasse/Kirchengasse/Kellermanngasse mittels Geschwindigkeitsreduktion und die eventuelle Anhebung des gesamten Kreuzungsbereichs. Vizebürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou bedankte sich für den enormen Einsatz der Initiative und sagte ihre Unterstützung zu. Zumal derzeit die rechtlichen Voraussetzungen für eine eventuelle Zone 30 in ganz Wien überprüft werden.
Bezirksvorsteher Mag. Thomas Blimlinger stellte ein fixes Radargerät am Augustinplatz für die nächsten Wochen in Aussicht. Die dafür nötigen Schritte bei der zuständigen Behörde wurden bereits eingeleitet.
Weiterführende Information
Unterschriften II: Für den Erhalt des Postamts in der Mondscheingasse
Die Schließung des Postamts in der Mondscheingasse, die in den nächsten Monaten zu erwarten ist, stößt auf Widerstand der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Geschäftsleute rund um das beliebte Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum des 7. Bezirks. Die von der Post vorgeschlagenen zusätzlichen (Ersatz-)Standorte - an den Bezirksrändern - werden kaum als wirkliche Alternative betrachtet. Das zeigen auch die rund 3.000 Unterschriften, die von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Kundinnen und Kunden in den letzten Wochen in Geschäften und Lokalen des 7. Bezirks geleistet wurden.
Karl Hintermayer von der IG der Kaufleute am Neubau, der die Unterschriftenaktion ins Leben gerufen hat, übergab die Unterschriftenlisten im Rahmen eines Pressegesprächs am 14. November an den zuständigen Vertreter der Post, Alois Mondschein.
Bezirksvorsteher Blimlinger erklärt, dass eine Schließung die Menschen, die hier wohnen und arbeiten hart trifft: "Ich sehe zwar die Bemühungen der Post um Partnerbetriebe, eine adäquate Lösung ist da aber noch nicht in Sicht."
Tag des Apfels
Anlässlich des "Tag des Apfels" verteilten Bezirksvorsteher Mag. Thomas Blimlinger und Bezirksrätinnen und Bezirksräte des 7. Bezirks getreu dem Motto "Global denken - lokal handeln!" 100 Kilogramm saftig-steirische Äpfel an Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher von Wien Neubau. Die Äpfel waren umwelt- und klimafreundlich mit dem Lastenfahrrad von heavy pedals angeliefert worden. Zum Vergleich sei angemerkt, dass der Flugtransport von einem Kilogramm Mangos aus Brasilien den gleichen ökologischen Fußabdruck wie 150 Kilogramm steirische Bio-Äpfel hinterlässt. Die im 7. Bezirk verteilten Äpfel - die im Übrigen reißenden Absatz fanden: innerhalb von 20 Minuten waren die 150 Kilogramm weg - ist als kleines Dankeschön für die bewusste Entscheidung für den Kauf von österreichischen Äpfeln, und anderen regionalen und saisonalen Produkten gedacht.
Mariahilfer Straße Neu!
Unter dem Motto "Mischen Sie sich ein, machen Sie mit!" lud die Bezirksvorstehung Neubau zu drei Dialogveranstaltungen. Das Interesse an der Zukunft der Mariahilfer Straße und sich einzubringen war groß. 700 Besucherinnen und Besucher - zum überwiegenden Teil Bewohnerinnen und Bewohner der Bezirke 6 und 7 - besuchten die Dialogveranstaltungen im Hofmobiliendepot und im ega. Sie diskutierten mit Fachleuten, (Bezirks-)Politikerinnen und -Politikern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaftskammer Wien. Die Beiträge der Besucherinnen und Besucher wurden schriftlich festgehalten und fließen nun als Kriterien in einen Katalog ein, der als Basis für eine neu gestaltete Mariahilfer Straße dient.
Die Veranstaltungen, die Ergebnisse und Beiträge können Sie über die Website Dialog Mariahilfer Straße verfolgen und sich darüber hinaus über die weiteren Schritte informieren. Über ein Kontaktformular können Sie sich weiterhin in den Dialog einbringen.
Weiterführende Informationen
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