Bezirkswappen des 7. Bezirks - Neubau

Bezirkswappen von Neubau

Das Bezirkswappen von Neubau setzt sich aus fünf Teilen zusammen. In den Grundfarben dominiert rot in drei Wappenschildern, darunter der Herzschild. Ein Wappenschild hat die Grundfarbe blau, ein weiterer silber.

Das Neubauer Wappen setzt sich aus den Wappenschildern der fünf Bezirksteile Neubau, Altlerchenfeld, Sankt Ulrich, Schottenfeld und Spittelberg zusammen.

Das Wappen als Download: 68-KB-JPG (72 dpi), 4,5-MB-TIF (300 dpi)


Neubau

Ein liegender Mond und ein Kreuz symbolisieren den Bezirksteil Neubau.

Auf dem aufgelegten Herzschild liegt auf rotem Grund ein silberner Halbmond. Über dem unten liegenden Mond steht ein goldenes Kreuz. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird damit der Sieg und die Abwehr bei den Türkenbelagerungen symbolisiert.

Der Name geht auf die Gegend "auf der Neustift" zurück. Nach der Verbauung eines Teils der Gründe, die zum "Oberhof" (Sankt Ulrichs-Hof) gehörten, setzte sich allmählich der Name Neubau durch.

Altlerchenfeld

Goldene Lerchen symbolisieren als sprechendes Wappen den Bezirksteil Altlerchenfeld.

Auf rotem Hintergrund liegt ein silbernes Kreuz, das sich über den gesamten Schild erstreckt. Vier goldene Lerchen mit ausgebreiteten Flügeln sind in den vier Ecken des Schildes abgebildet.

Erstmals belegt ist der Flurname "lerochveldt" Ende des 13. Jahrhunderts. Der Name bezog sich auf ein ausgedehntes Areal, das landwirtschaftlich genutzt wurde. Das Lerchenfeld wurde 1704 durch den Bau des Linienwalls geteilt. Innerhalb des Linienwalls befindet sich Altlerchenfeld. Es liegt heute im 7. Bezirk und 8. Bezirk. Außerhalb des Linienwalls liegt das Neulerchenfeld, im heutigen 16. Bezirk.

Sankt Ulrich

Als Symbol des Bezirksteils steht der Heilige Ulrich von Augsburg.

Auf blauem Hintergrund steht auf einer grünen Wiese der Heilige Ulrich. Er trägt ein bischöfliches Gewand mit einem roten Mantel. In seiner rechten Hand hält er einen goldenen Krummstab. Die linke Hand umfasst einen silbernen Fisch. Die Legende erzählt von einem Stück Gänsebraten, das der Bischof einem Boten zum Geschenk machte. Am folgenden Fasttag hatte sich dieses in einen Fisch verwandelt.

Der Heilige Sankt Ulrich ist der Patron der gleichnamigen Pfarrkirche.

Ursprünglich hieß das Dorf an dieser Stelle Zeismannsbrunn. Es ist die älteste, seit 1202 belegte Wiener Vorstadtsiedlung. Ab Anfang des 14. Jahrhunderts bürgerte sich allerdings der Name des Kirchenpatrons als Namensgeber für das Zeismannsbrunner gebiet ein.

Schottenfeld

Die Figur eines Schottenpriesters steht als sprechendes Wappen für den Bezirksteil Schottenfeld.

Vor silbernem Hintergrund ist auf einer grünen Wiese ein wandernder Priester abgebildet. Der Schottenpriester (Benediktiner) trägt ein braunes Mönchsgewand und hält in seiner Rechten einen Stab.

Das vormals "Oberneustift" benannte Gebiet wurde erst im 19. Jahrhundert verbaut. Die Siedlung entstand durch die Bebauung der Gründe, die im Besitz des Schottenstifts waren.

Spittelberg

Das sprechende Symbol des Spittelberges symbolisiert diesen Bezirksteil.

Die Wappenfiguren sind auf rotem Hintergrund abgebildet. Ein Felsenberg ist mit einem blauen Reichsapfel belegt. Aus dem goldverzierten Reichsapfel ragt ein goldenes Kreuz. Über dem Felsenberg schwebt der Heilige Geist in Gestalt einer silbernen Taube. Sie ist von einem goldenen Strahlenkranz umgeben.

Die Taube und der Reichsapfel entstammen dem Siegel des Bürgerspitals.

Der Name entstammt dem dort ansässigen Bürgerspital. Das Gebiet wurde ab 1525 vom Bürgerspital erworben, woraus der Name "Spitalberg" abgeleitet wurde. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts setzte sich der heutige Name durch.

Die Wiener Bezirkswappen

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