Augustinplatz: Auszeichnung für Beteiligungsprozess

Sandra Frauenberger, Renate Kaufmann und Madeleine Reiser mit Urkunde

BV-Stv.in Madeleine Reiser mit der von StRin Sandra Frauenberger überreichten Urkunde. Im Hintergrund Mariahilfs BVin Renate Kaufmann

Nachdem es im September 2008 bereits den Walk-Space-Award für die barrierefreie und fußgängerinnen- und fußgängerfreundliche Neugestaltung des Augustinplatzes gab, folgte im März 2009 eine Auszeichnung für den Beteiligungsprozess.

Unter dem Motto "Stadt fair teilen" wurde 2008 ein Wettbewerb von der Stadt Wien ausgelobt. Die Bezirke waren aufgefordert, Projekte zu mehr Chancengleichheit im öffentlichen Raum für die Gender Mainstreaming Best-Practice-Schau einzureichen. Fachleute begutachteten alle Einreichungen und wählten die Gewinner in vier verschiedenen Kategorien aus.


Prozessqualität als Siegerkriterium

Urkunde als Preisträger der Gender Mainstreaming Best-Practice-Schau

Das Neubauer Projekt Augustinplatz wurde für die hohe Prozessqualität prämiert. Es wurde im Rahmen der agenda wien sieben vom Ökologie-Institut im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet betreut. Partizipation und Mitsprache lassen oft eine alternative Variante mit Kompromissen für die Beteiligten entstehen. Zudem schafft eine intensive Auseinandersetzung und die Teilhabe am Entscheidungsprozess Bezug zum Ort und Grätzel-Identität. Zufriedenheit entsteht nicht nur durch Zustimmung zum fertigen "Produkt".


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