Bezirkswappen des 2. Bezirks - Leopoldstadt

Dreigeteiltes Bezirkswappen von Leopoldstadt

Das Wappen des 2. Bezirks ist dreigeteilt. Die Grundfarben der Wappenfelder sind silber, grün und blau. Der Wappenschild vereint in den drei Feldern die ehemals selbstständigen Gemeinden Leopoldstadt, Jägerzeile und Zwischenbrücken.

Das Wappen als Download: 72 KB JPG (72 dpi) • 5 MB TIF (300 dpi)


Leopoldstadt

Das Motiv des Heiligen Leopold symbolisiert Leopoldstadt.

Der Heilige Leopold steht vor silbernem Hintergrund auf einer grünen Wiese. Er trägt einen blauen Rock mit goldenem Schwert, einen roten, hermelinbesetzten Mantel und den österreichischen Herzogshut. In der rechten Hand hält er ein Kirchenmodell, in der linken das niederösterreichische Banner (fünf goldene Adler auf blauem Grund).

Der Heilige Leopold ist der Patron der Leopoldstädter Pfarrkirche und Namenspatron des Kaisers.

Das Gebiet hieß ursprünglich "Werd gegenüber dem Roten Turm", dann "Niederer Werd" und schließlich "Unterer Werd" (Werd bedeutet Insel). 1670 wurde die jüdische Bevölkerung vertrieben. An der Stelle der Neuen Synagoge wurde eine Kirche errichtet, die dem Heiligen Leopold, Namenspatron des Kaisers, gewidmet war. Gleichzeitig entstand der Name "Leopoldstadt".

Jägerzeile

Der Hubertushirsch symbolisiert die Jägerzeile.

Vor grünem Hintergrund auf einer grünen Wiese steht auf drei Beinen der silberne Hirsch. Er trägt ein zwölfendiges, goldenes Geweih. Aus seinem Haupt wächst zwischen den Geweihstangen ein goldenes Kreuz.

Der Hubertushirsch ist das Symbol der Jäger und der Jagd.

Der Name stammt von einer Ansiedlung pensionierter Hofjäger von Kaiser Maximilian II. (1527 bis 1576). Diese wurde in der Venediger Au errichtet.

Zwischenbrücken

Das Symbol des Heiligen Johannes Nepomuk steht für den Bezirksteil Zwischenbrücken.

Auf blauem Grund ist eine rote Zunge im goldenen Heiligenschein abgebildet. Der Heiligenschein ist mit fünf fünfstrahligen goldenen Sternen bestückt. Der Legende nach soll der Heiligenschein des Brückenpatrons mit fünf leuchtenden Sternen an jener Stelle aufgeschienen sein, an der er unterging. Der Geistliche Johannes Nepomuk wurde in der Moldau ertränkt, weil er sein Beichtgeheimnis nicht verraten hatte.

Der Heilige Johannes Nepomuk ist der Patron der Brücken.

Die Bezeichnung steht für das zwischen dem Donaustrom und dem mittleren Donauarm gelegene Gebiet. Die Benennung erfolgte, als man dort Brücken über den Fluss errichtete und das Gebiet somit "zwischen den Brücken" lag.

Weiterführende Informationen

Verantwortlich für diese Seite:
Bezirksvorstehung Leopoldstadt
Kontaktformular