Ein Jahr Bezirksvorsteherin Veronika Mickel
Im ersten Amtsjahr standen die Themen AnrainerInnen-Parken, mehr Lebensqualität und Klimaschutz im Vordergrund.

Veronika Mickel, die jüngste Bezirksvorsteherin Wiens, ist seit Herbst 2010 im Amt.
Veronika Mickel ist seit einem Jahr die Bezirksvorsteherin der Josefstadt. Bei der Vorstellung ihres Arbeitsprogramms 2011 standen die Themenschwerpunkte Verkehr und Lebensqualität im Vordergrund.
AnrainerInnen-Parken und Sanierung der U6-Station
Ein wichtiges Anliegen der Bezirksvorsteherin war das Realisieren von AnrainerInnen-Parken. Hier wurde eine rechtliche Grundlage geschaffen, und Parkplätze für Anrainerinnen und Anrainer könnten schon bald Realität werden. Die rechtliche Prüfung auf Umsetzbarkeit von AnrainerInnen-Parken bringt für die Bezirksvorsteherin ein positives Ergebnis. Eine Probephase ist von Frühjahr 2012 bis 2013 geplant, mit anschließender Evaluierung.
Bezirksvorsteherin Mickel:
Durch BewohnerInnen-Parken kann ein erster Schritt in Richtung einer Entspannung der Parkplatzsituation in der Josefstadt gesetzt werden.
Ein anderes wichtiges Thema punkto Verkehr war die U-Bahn-Station Josefstädter Straße. Lange Zeit hat Bezirksvorsteherin Mickel um eine Renovierung gekämpft. Das führte leider auch dazu, dass die ziemlich marode U-Bahn-Station sehr lange gesperrt war. Mittlerweile - rechtzeitig zum ersten Advent - hält die U-Bahn wieder in der Station Josefstädter Straße. Das ist unter anderem auf den Einsatz der Bezirksvorsteherin zurückzuführen. Das sanierungswürdige Außengebäude, erbaut nach den Plänen Otto Bauers, soll bis 2013 fertiggestellt sein.
Mehr Lebensqualität im Bezirk
Besonders erfreulich ist die Fertigstellung der Bauarbeiten am Bunker im Schönbornpark. Der Bunker wurde saniert und zu einem modernen Kinderspielplatz umgestaltet. Neue Tischtennistische, stylische Wellenbänke und ein neues Klettergerüst schaffen mehr Raum für Kinder. Pläne für weitere Verbesserungen wie die Erweiterung des Kleinkinderspielplatzes und ein barrierefreier Zugang zur Lange Gasse sind in Ausarbeitung. Die Sanierung des Bunkers kostete rund 240.000 Euro.
Bezirksvorsteherin Mickel:
Es war mir sehr wichtig mehr Raum für Kinder zu schaffen und den Schönbornpark damit aufzuwerten. Ich bin stolz, dass wir dieses Vorzeigeprojekt mit Unterstützung aller Fraktionen realisieren konnten.
Auch der Kinderspielplatz am Albertplatz wurde saniert. Hier wurde ein klarer Fokus auf die kleinsten Josefstädterinnen und Josefstädter gesetzt. Es wurden der Kleinkinderspielplatz vergrößert, Spielgeräte ausgetauscht und Sandspielbereiche ausgebessert.
Auf ebenfalls abgeschlossene Umbauarbeiten stößt man in der Pfeilgasse im Bereich zwischen Stolzenthalergasse und Strozzigasse. Hier wurde unter anderem der Fahrbahnbereich angehoben und damit der Verkehr beruhigt. Außerdem wurde der Pfeilplatz vor dem Studentenheim neu gestaltet und dort mehr Grünraum geschaffen.
Investition in die Bildung
Im ersten Jahr ihrer Amtszeit investierte Bezirksvorsteherin Veronika Mickel viel in die Bildung. 15 Klassen wurden in der Volks- und Hauptschule Pfeilgasse über den Sommer saniert.
Bezirksvorsteherin Mickel:
Die Schulzeit ist eine besonders prägende Zeit. Die Kinder und Jugendlichen verbringen viel Zeit in der Schule, in der sie sich auch wohlfühlen sollten. Die Renovierungsarbeiten in der Pfeilgasse waren eine wichtige Investition.
450.000 Euro wurden hierfür investiert. Ebenso wurde der gruppenreichste Kindergarten der Stadt (19 Kindergarten- und Hortgruppen, 420 Kinder) in der Josefstädter Straße über den Sommer weiter saniert und erstrahlt nun im neuen Glanz. 250.000 Euro wurden hierbei investiert.
Klimaschutzpreis und "die Josefstädterin 2011"
Ein deutliches Zeichen zum Thema Klimaschutz wurde am "Straßenfest Josefstadt" gesetzt. Hier wurden 2011 zum ersten Mal Klimaschutzprojekte mit dem "Josefstädter Klimaschutzpreis" prämiert. Ziel des Preises: Klimaschutz im Bezirk sichtbar machen.
Anlässlich des 100. Weltfrauentages wurde "die Josefstädterin 2011", gemeinsam mit allen Fraktionen gesucht. Eine Intention des Preises war, Frauen vor den Vorhang zu holen, die täglich, egal ob in der Familie oder im Job, Fantastisches Leisten, und ihre Leistungen vor großem Publikum zu würdigen.
Bezirksvorsteherin Mickel:
Das Leben zeichnet viele Frauenbilder, die Unglaubliches leisten. Das gehört unbedingt gewürdigt.
Die 150 Festgäste belegen den Erfolg dieses Projekts. Die Preisveranstaltung fand im würdigen Rahmen, in der Probebühne des Theaters in der Josefstadt satt.
Josefstadt, ein Kulturbezirk
Auch das Thema Kultur war ein wichtiges im letzten Jahr. Unter anderem fanden unter dem Motto "Kunst erleben - Künstlerleben" die Ateliersrundgänge statt. Ein weiteres Kulturhighlight war das Sommerkino "espressofilm", das die Zuschauerinnen und Zuschauer im Volkskundemuseum zur Begeisterung brachte.
Jetzt steht das nächste Jahr bevor. 2012 soll vor allem die Nahversorgung im Bezirk gestärkt werden. Auch Klimaschutz soll wieder zu einem wichtigen Thema werden. Für alle Seniorinnen und Senioren besonders interessant: 2012 soll der Spatenstich der Seniorenresidenz am Hamerlingplatz gesetzt werden.
Bezirksvorsteherin Mickel:
Ich werde mich weiterhin mit Herz und Kraft für die Anliegen der JosefstädterInnen einsetzen.
Bezirksvorstehung Josefstadt
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