Auszeichnung "die Josefstädterin 2011" vergeben
"Leben.Arbeiten.Wirken" - unter diesem Motto wurden Josefstädterinnen gesucht, die Besonderes leisten. Die Gewinnerinnen wurden am 8. November 2011 gekürt.
Im feierlichen Rahmen wurde am 8. November "die Josefstädterin 2011" ausgezeichnet. Der Preis wurde in verschiedenen Kategorien vergeben: soziales Engagement, Kunst/Wissenschaft und Unternehmerin. Außerdem wurde ein Publikumspreis vergeben, für die Nominierte mit den meisten Stimmen aus der Internet- und Postabstimmung. Die Verleihung fand in der Probebühne des Theaters in der Josefstadt statt.
Ausgangspunkt "100 Jahre internationaler Frauentag"
2011 wurden "100 Jahre internationaler Frauentag" gefeiert. Anlässlich des Jubiläums hat Bezirksvorsteherin Mag.a Veronika Mickel die Auszeichnung "die Josefstädterin 2011" ins Leben rufen. Gemeinsam mit Bezirksrätinnen aller Josefstädter Fraktionen wurde ab 1. Mai die Suche nach Josefstädterinnen, die in ihrem Leben viel geleistet haben und leisten, gestartet.
Bezirksvorsteherin Mag.a Veronika Mickel:
Das Leben zeichnet viele Frauenbilder, die unglaubliches leisten. Das gehört unbedingt gewürdigt.
Prominente Jury
Die Gewinnerinnen wurden von einer prominenten Jury ausgewählt. Diese bestand aus der Schriftstellerin Dr.in Irmtraut Karlsson, der Leiterin des Karwan Hauses - Flüchtlingshaus der Erzdiözese Wien, Mag.a Mirela Meric, der Leiterin der Justizanstalt Josefstadt, Mag.a Helene Pigl, der Generaldirektorin der Nationalbibliothek, Dr.in Johanna Reichinger und der freien Journalistin Susanne Scholl.
Gewinnerinnen
- Kategorie "Soziales Engagement": Annemarie Vanek, Betrifft: Neudeggergasse
- Kategorie "Kunst/Wissenschaft": Maria Ettl, Leiterin des Bezirksmuseums Josefstadt
- Kategorie "Unternehemerin": Barbara Nemet, Modeschöpferin mit Atelier in der Lederergassse 17
- Die meisten Stimmen aus der Brief- und Internetabstimmung erhielt Petra Doleschalek von der "Kosmetikmacherei" in der Laudongasse 2. Sie gewann somit den Publikumspreis.
Bewegte Preisverleihung
Die prämierten Frauen waren sichtlich gerührt. Frau Ettl widmete ihren Preis: "... dem gesamten Bezirksmuseum und allen ehrenamtlichen Mitarbeitern."
Jurymitglied Susanne Scholl erntete vom Publikum viel Applaus als sie sich wünschte, dass in absehbarer Zeit kein Frauentag gefeiert - oder Frauenpreis vergeben werden muss, da Gleichberechtigung hoffentlich bald zur Gänze erreicht ist.
Emotionaler Höhepunkt war die Auszeichnung für Margarethe Napravnik für ihr Lebenswerk. Frau Napravnik führte über 50 Jahre die "Mocca Stube" auf der Josefstädter Straße. Ihr Geschäft wurde zu einer richtigen Institution im Achten. Dieses Jahr ging sie in ihren wohlverdienten Ruhestand.
Die Bezirksvorstehung freut sich über einen überaus gelungenen Abend mit vielen Festgästen. Aufgrund der regen Teilnahme ist eine Fortsetzung in den nächsten Jahren nicht ausgeschlossen.
Weiterführende Informationen
Bezirksvorstehung Josefstadt
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