Bezirksvorsteherin Stenzel unterstützt Friedensinitiative im Nahen Osten

Ex-Verteidigungsminister Peretz steckt Bezirksvorsteherin Stenzel eine Friedenstaube an

Der israelische Ex-Verteidigungsminister, Amir Peretz, würdigte die Unterstützung von BVin mit einer Friedenstaube.

Mitte Februar 2010 war der ehemalige israelische Verteidigungsminister, Amir Peretz, zu Gast in der Inneren Stadt. Bei seinem inoffiziellen Besuch warb er für die Friedensinitiative "Children's Treasury for Peace". Das aufsehenerregende Friedensprogramm zwischen israelischen und palästinensischen Kindern wurde von Peretz initiiert. Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel fühlt sich, nicht zuletzt wegen ihrer jüdischen Wurzel, dieser Problematik sehr verbunden. Als Unterstützerin der Initiative ist sie mit Peretz zusammengetroffen.

"Seit ich politisch denken kann und während meiner gesamten beruflichen Laufbahn - sei es als Moderatorin und Auslandsredakteurin im ORF, sei es während meiner zehnjährigen Tätigkeit als Abgeordnete des Europäischen Parlaments - habe ich mich für den Frieden im Nahen Osten zwischen Israelis und den Palästinensern eingesetzt. Auch wenn dieser Friede manchmal zum Greifen nahe schien, wie beispielsweise beim historischen Besuch von Präsident Sadat in Jerusalem, den ich als Korrespondentin begleitete, rückte er immer wieder in scheinbar unerreichbare Ferne. Um Frieden zu schaffen, bedarf es des Vertrauens. Dieses Vertrauen muss wachsen von klein auf“, begründet Bezirksvorsteherin Stenzel ihren Einsatz für das Friedensprogramm.

Children's Treasury for Peace

Die Friedensinitiative "Children's Treasury for Peace" will Kinder zusammenbringen und gegenseitige Feindbilder abbauen. Israelische und palästinensische Kinder sollen gemeinsam gefördert werden. Die Förderung kommt der Ausbildung der Kinder zugute. Gemeinsame palästinensisch-israelische Friedens-Aktivitäten werden mit einem Stipendium belohnt. "Diese Initiative werde ich in Österreich gerne promoten, um Unterstützer für diese Friedensinitiative zu gewinnen", so die Bezirksvorsteherin.

Gleichzeitig müssen laut Ursula Stenzel auch die Rahmenbedingungen für ein friedliches Miteinander gegeben sein: "Eine Bedrohung der Existenz Israels - aber nicht nur Israels, wie sie derzeit vom Atomprogramm Irans ausgeht, ist nicht hinzunehmen. Nuklearwaffen in den Händen eines absolutistischen theokratischen Regimes, das Menschenrechte außer Kraft setzt, die Opposition im eigenen Land unterdrückt, darf die Staatengemeinschaft auf keinen Fall tolerieren."

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