Breiter Kompromiss zur Verbauung der Lorettogründe

Für die Verbauung der Lorettogründe in Jedlesee wurde ein Kompromiss geschlossen. Dieser wurde von Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner interessierten Anrainerinnen und Anrainern vorgestellt. In neun Gesprächsrunden haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiativen, des Grundstückseigentümers, der Wohnbauträger sowie der politischen Parteien auf eine für alle akzeptable Lösung geeinigt. Kernpunkte sind eine Reduzierung des Bauvolumens und eine Rückwidmung eines Teils der Fläche in ein Schutzgebiet Wald und Wiese (SWW).

Voraussetzungen für die Verbauung

  • Garantie für die Revitalisierung des historischen Maria-Theresien-Schlössls samt passender qualitativer Garten- und Freiflächengestaltung.
  • Entgegen der ursprünglichen Pläne sind die künftigen Wohnbauten in der Höhe deutlich reduziert.
  • Die Vergrößerung des benachbarten Erholungsgebiets um 3.600 Quadratmeter durch Rückwidmung eines Teils des Grundstücks in ein Schutzgebiet Wald und Wiese (SWW).
  • Integration eines deutlich vergrößerten Kindergartens und Horts der Pfarre Loretto im künftigen Wohnbau.
  • Ebenfalls im Lösungspaket enthalten ist das Bekenntnis des Grundeigentümers, des Stiftes Klosterneuburg und aller politischen Parteien, das Erholungsgebiet Schwarze Lacke dauerhaft als SWW zu erhalten. Wenn möglich wird das Gebiet als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Es gibt die Zusage aller politischen Parteien, ein Verkehrskonzept für Jedlesee zu erstellen, um im betroffenen Gebiet die Verkehrsberuhigung und Verkehrssicherheit zu verstärken. Die Umweltschutzabteilung (MA 22) wird ersucht, im Zuge des Umwidmungsverfahrens für den Schutz von im Gebiet vorhandenen Tier- und Pflanzenarten Sorge zu tragen.

Die Floridsdorfer Bezirksvertretung hat mit der Einbindung der Bevölkerung wieder einmal bewiesen, dass auch in schwierigeren Fällen gemeinsam Lösungen gefunden werden können.

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