Mehr Bim für den Norden der Stadt

Die Öffi-Infrastruktur zwischen Floridsdorf und der Donaustadt wird ausgebaut. Die Linie 25 kehrt Ende 2012 auf neuer Strecke zurück. Zehn neue Halte­stellen der Linie 26 werden ab Herbst 2013 Floridsdorf und die Donau­stadt und ver­binden.

Straßenbahn der Linie 26 an einer Haltestation

Bereits zum Jahreswechsel 2012/2013 wird die neue Linie 25 unterwegs sein. Sie war vor einigen Jahren eingestellt worden. Die Linie verkehrt künftig zwischen Floridsdorf (Franz-Jonas-Platz) und Aspern/Oberdorfstraße und beinhaltet eine einen Kilometer lange neue Bim-Strecke durch die Tokiostraße.

Die beiden Straßenbahnlinien 25 und 26 fungieren dann als schnelle Querverbindung in Floridsdorf und Donaustadt.

Spatenstich für den neuen 26er

Mit zehn neuen Haltestellen wird die neue Linie 26 ab Herbst 2013 die den 21. und den 22. Bezirk, drei U-Bahnstationen sowie die S-Bahn verbinden. Die 4,6 Kilometer lange Neubaustrecke des 26ers führt von der U1-Station Kagraner Platz über den Gewerbepark Stadlau über eine Hochstrecke und endet nach zehn Stationen an der U2-Station Hausfeldstraße. Der 26er wird gleichzeitig mit der Eröffnung der U2-Verlängerung nach "aspern - Die Seestadt Wiens" seinen Betrieb aufnehmen und den Fahrgästen einen optimalen Anschluss zur Verfügung stellen.

D-Linie wird heuer verlängert

Auch im Süden der Stadt wird das Netz erweitert. Mit Teilinbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs 2012 wird die Linie D zum neuen Hauptbahnhof verlängert. Damit ist der Hauptbahnhof nicht nur gut an die U-Bahn, sondern auch an die Straßenbahn angeschlossen. Das Wiener Straßenbahnnetz ist das fünftgrößte weltweit, 2010 hat die Tramway 190 Millionen Fahrgäste gezählt.

Infrastrukturausbau bringt mehr Öffi-Nutzer

Mit der Eröffnung der U2-Verlängerung vom Stadion zur Aspernstraße im Herbst 2010 gewannen die Öffis in der Donaustadt, dem flächenmäßig größten Bezirk Wiens, immer mehr an Beliebtheit. Eine Studie der Wiener Linien zeigt, dass sich der Öffi-Anteil in der gesamten Donaustadt von 28 Prozent vor Eröffnung der U2-Verlängerung (September 2010) auf 34 Prozent nach der Eröffnung (September 2011) erhöhte. Das heißt, dass mit der U2-Verlängerung um ganze 20 Prozent mehr Wege in der Donaustadt mit den Öffis zurückgelegt werden.

U2-Nord-Verlängerung von der City in die nordöstliche Donaustadt

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