Neunutzung des WU-Areals: BürgerInnen wirken bei Ideenfindung mit

Ideenfindung mit BürgerInnenbeteiligung: Durch die Übersiedlung der WU ab 2012 wird der Weg frei für eine Neunutzung des Areals.
Das Areal zwischen Wirtschaftsuniversität und Franz-Josefs-Bahnhof wird in den kommenden Jahren zu einem Großprojekt für die Stadtentwicklung. Zur Ideenfindung für die Neunutzung starteten BVin Martina Malyar und der damalige Planungsstadtrat Rudi Schicker im Frühjahr 2010 ein Verfahren zur BürgerInnenbeteiligung.
Mitgestaltungsprozess hat begonnen
Die Ideen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger werden bei der künftigen Nutzung des Areals berücksichtigt. Im Zuge einer Fragebogenaktion bekundeten zahlreiche Anrainerinnen und Anrainer ihr Interesse an der Mitgestaltung. Nach ersten Begehungen des Areals startete im September 2010 der Dialogprozess. Seither wirken BürgerInnenvertreter in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden an der Neugestaltung des Gebäudekomplexes mit.
Zugang zum Donaukanal schaffen

WU und Franz-Josefs-Bahnhof: Der 24 Hektar große Gebäudekomplex trennt das Lichtental vom Donaukanal.
"Das riesige Areal ist gleichsam ein Riegel, der das dicht besiedelte Wohngebiet Lichtental vom Naherholungsgebiet am Donaukanal trennt", erläutert Bezirksvorsteherin Martina Malyar. "Ich würde mir wünschen, dass diese Barriere zukünftig durchbrochen wird, wie dies bereits der Wiener Stadtentwicklungsplan STEP 05 vorsieht", so BV Malyar. "Ich bin schon sehr gespannt auf die Ideen der Bewohnerinnen und Bewohner des Alsergrundes und freue mich auf die ersten Ergebnisse der Arbeitskreise und Diskussionsrunden", so Malyar weiter.
WU zieht 2012 in den Prater
Der Gebäudekomplex Franz-Josefs-Bahnhof und WU wird sich in den nächsten Jahren stark verändern: Die Wirtschaftsuniversität übersiedelt ab 2012 in den Neubau beim Messegelände. Einige Gebäudeteile, die derzeit von der Universität Wien genutzt werden, sind sanierungsbedürftig. Zudem laufen für einzelne Bauteile die Mietverträge aus. Damit können auf dem 240.000 Quadratmeter großen Gebiet neue stadtplanerische Akzente gesetzt werden.
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Bezirksvorstehung Alsergrund
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