Alsergrund setzt auf Sonnenenergie: Fotovoltaik-Anlagen auf Schuldächern

Auf dem Dach der KMS Glasergasse wurde die erste von drei Fotovoltaik-Anlagen im 9. Bezirk errichtet.
Auf den Dächern von drei Schulen im 9. Bezirk werden in den kommenden Jahren Fotovoltaik-Anlagen errichtet. Die erste Anlage zur Nutzung von Sonnenenergie wurde bereits 2010 auf dem Dach der KMS Glasergasse aufgestellt. Bei zwei weiteren Schulen, der VS Grünentorgasse und der VS Marktgasse, sind die Fotovoltaik-Anlagen für 2014 geplant.
Solarenergie durch 67 Quadratmeter Kollektorfläche
Die Errichtung der Fotovoltaik-Anlagen wurde auf Initiative von BVin Martina Malyar von der Bezirksvertretung einstimmig beschlossen. Die Anlage in der Glasergasse wandelt Solarenergie in Strom um. Mit einer Kollektorfläche von 67 Quadratmetern wird eine Spitzenleistung (Peakleistung) von neun Kilowatt-Peak (kWp) erzielt.
Umsetzung des Alsergunder Klimaschutzprogrammes
Mit dem Pilotprojekt Glasergasse wurde ein erster maßgeblicher Schritt zur Umsetzung des Alsergrunder Klimaschutzprogrammes gesetzt. Das umfassende Programm sieht vor, den Einsatz von Fotovoltaik bei in Bezirkskompetenz befindlichen öffentlichen Gebäuden im 9. Bezirk prüfen zu lassen. "Bei der Prüfung haben sich zwei weitere Objekte als geeignet erwiesen, nämlich die Schulen Grünentorgasse und Marktgasse", erläutert die Bezirksvorsteherin.
Diese beiden Schulen folgen im Jahr 2014. Dann werden an beiden Standorten im Rahmen des Schulsanierungspaketes Dacherneuerungsarbeiten durchgeführt. Im Zuge dieser Arbeiten sollen auch die Solarkollektoren errichtet werden. Dadurch wird ein doppelter Aufwand vermieden und die Kosten reduzieren sich.
Errichtung mithilfe von "Ökostrom"-Fördermitteln
"Die Errichtung von Fotovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden ist gerade im innerstädtischen Raum noch kein Routineakt", erläutert die Bezirkschefin. "Aber die Vorgespräche mit der Stadtgestaltung waren positiv und ich rechne damit, dass diese Investition in unsere Zukunft nun rasch umgesetzt werden kann", ist Bezirksvorsteherin Martina Malyar überzeugt. Für die Errichtung der Anlagen sollen Mittel aus der öffentlichen Förderung "Ökostrom" lukriert werden.
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